Mit Kind und Kegel und dem Fahrrad das Land erkunden

Vorarlberg / 05.06.2017 • 18:59 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
So schön kann gemeinsames Radfahren sein. In Vorarlberg bieten sich für Familien viele Möglichkeiten. Foto: zeughaus
So schön kann gemeinsames Radfahren sein. In Vorarlberg bieten sich für Familien viele Möglichkeiten. Foto: zeughaus

Abseits vielbefahrener Straßen bieten sich gute Möglichkeiten. Aufruf zur Teilnahme.

bregenz. (VN-mm) Die Vorarlberger sind bekanntermaßen ein Volk von Radfahrern. Ob beruflich oder in der Freizeit: Der Drahtesel hat inzwischen beinahe das ganze Jahr über Saison. Laut einer aktuellen VCÖ-Analyse legen die Vorarlberger pro Person und Jahr durchschnittlich 505 Kilometer auf dem Fahrrad zurück. Das entspricht immerhin der Distanz von Bregenz nach St. Pölten. Das Rad ist aber nicht ohne Grund ein beliebtes Fortbewegungsmittel. Radeln dient der Gesundheit, hält fit, und nicht zuletzt animiert es zu gemeinsamen Ausflügen. So bietet das gut ausgeschilderte, weitläufige Radwegenetz auch Familien höchst attraktive Möglichkeiten, das Land abseits vielbefahrener Straßen mit Kind und Kegel zu erkunden. Die vom Land Vorarlberg gemeinsam mit den VN initiierte neue Serie „Familienfreundliche Radtouren“ will dazu einen Beitrag leisten.

Einsenden und gewinnen

Aber nicht nur. „Wir möchten Familien auch dazu aufrufen, uns ihre Lieblingstouren bekannt zu geben“, sagt Katharina Schwendinger, in der Abteilung Straßenbau für den Radverkehr zuständig. Die Einsendungen werden mit fünf Familien-V-Cards für das Jahr 2018 belohnt, die Gewinner per Losentscheid ermittelt. Mit der V-Card lässt sich eine Vielzahl an Freizeiteinrichtungen zum Null- oder ermäßigten Tarif nutzen. Die Teilnahmebedingungen sind unter www.fahrradfreundlich.at, Teilnahmeformulare unter www.fahrradwettbewerb.at abrufbar. Einsendeschluss ist Ende August.

Viel Abwechslung

Zum Einstieg in die sommerliche Radsaison gibt es eine für alle leicht zu bewältigende Rundtour von Dornbirn nach Hohenems und wieder zurück, die zudem viel Abwechslung bietet. Auf dem Radweg geht es entlang des Breitenbergs in die Nibelungenstadt. Dort laden Palast, Museen, gemütliche Cafés und natürlich Eisdielen zum Verweilen ein.

Wer sich nach dem Radeln noch die Füße vertreten möchte, kann einen Spaziergang zur Burgruine Ems unternehmen und von dort den herrlichen Ausblick genießen. Zurück geht es über den Radweg, der einen Abstecher zum Flugplatz ermöglicht. Fliegendes Gerät fasziniert Kinder bekanntermaßen immer. Auch Einkehrmöglichkeiten sind gegeben.

Den Schatten genießen

Zurück in der Gartenstadt Dornbirn empfiehlt sich ein Rundgang durch die inatura, die kleinen und großen Besuchern spannende Einblicke in die Lebensräume von Mensch und Tier gewährt. Im schattigen Park der inatura lässt es sich mit Kindern ebenfalls recht gut verweilen.

Der Radweg im Bereich dieser Rundtour weist teils asphaltierte, teils mit Schotter ausgelegte Abschnitte auf. Er führt durch weitgehend ebenes Gelände. Steigungen sind kaum vorhanden, die Radroute ist gut ausgeschildert.

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