Zum Gedenken

Vorarlberg / 05.06.2017 • 18:42 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Zum Gedenken

Delfine Widner

Schoppernau. Frau Delfine Widner, geb. Madlener, ist mit 61 Jahren von Gott heimgeholt worden. Sie ist als Tochter der Eltern Alfred Madlener und Laura Manser geboren. Mit zwei Geschwistern ist sie in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen.

Nach der Schulzeit war sie meistens im Gastgewerbe tätig und wurde als fleißige, gute Arbeitskraft geschätzt. In verschiedenen Gasthäusern und Hotels war sie tätig, u.a. am Kristberg, auf der Neßlegg und in Liechtenstein. Dort lernte sie dann Ernst Widner kennen, den sie 1978 geheiratet hat.

Die drei Kinder Andrea, Ulrike und Mathias wurden zu tüchtigen, arbeitsamen Menschen erzogen. Auch den drei Enkelkindern war sie eine liebevolle und fürsorgliche Oma.

Delfine war mit Leib und Seele Wirtin. Ihr Lebenswerk war die „Gräsalparstubo“. 22 Jahre führten sie diese als Familienbetrieb mit viel Liebe, von 1992 bis 2008 mit ihrem Gatten Ernst und dann mit Sohn Mathias und Tochter Ulrike. Delfine hat die Gäste mit viel Offenheit und Freundlichkeit bedient.

Ein schwerer Schicksalsschlag war für die Familie, als Gatte und Vater Ernst nach längerer Krankheit im Jahre 2008 nach 30 Ehejahren verstarb. Vor eineinhalb Jahren wurde bei Delfine eine schwere Magenkrankheit festgestellt, die ihr Leben in der Pension folgenschwer veränderte. Mit einem beneidenswerten Lebenswillen hat sie dieses Los angenommen. Im Kreise ihrer Familie konnte sie die letzte schwere Zeit verbringen, in der auch Tochter Ulrike und Enkel Dennis ihr beistanden.

Ihr Onkel, Pfarrer Bernhard Manser aus Klösterle, feierte in Zelebration mit Pfarrer Pater Johannes den Auferstehungsgottesdienst. Sehr viele Familienangehörige, Verwandte, Nachbarn, Berufskollegen, Freunde der Familie und der Kinder nahmen teil.

Die „Wiedermotla“ haben den Gottesdienst musikalisch umrahmt. Pfarrer Manser sprach hoffnungsvolle, tröstende Worte aus dem Glauben und vom Leben der Heimgegangenen.

Ihre Liebe und Sorge für die Familie, ihre Gastfreundschaft den Gästen gegenüber und die bewusste Annahme ihres Leidensweges sind Werte, die ihr der Tod nicht nehmen konnte. Gott möge ihr alles reichlich lohnen und sie in die ewige Tischgemeinschaft in der neuen Welt aufnehmen.