„Landesgrünzone ist keine statische Größe“

Vorarlberg / 07.06.2017 • 21:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Debatte um Raumplanung geht weiter. Industriellenvereinigung fordert Masterplan.

Lustenau. (VN-tw) „Es braucht einen Masterplan, ein big picture, für Vorarlberg. Das gilt einerseits für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Andererseits gilt das aber auch für die Entwicklung des Lebensraums, der uns ein ebenso großes Anliegen ist“, reagiert Martin Ohneberg (46) auf die Entwürfe für ein neues Raumplanungsgesetz, die LH Markus Wallner (49, VP) in den VN skizziert hatte.

„Eingriff wäre kein Tabubruch“

Ohneberg erinnert an einen Auszug für einen Regierungsantrag für die Grünzonenverordnung im Jahr 1977, der die Debatte um die Grünzone in ein neues Licht stelle. „Die Grünzone wurde damals ohne Berücksichtigung des Bedarfs für größere Industrieanlagen festgelegt. Wenn Kritiker von Tabubruch sprechen, wenn in diese Zone eingegriffen wird, ist das falsch. Vielmehr ist es ein Wortbruch, wenn behauptet wird, dass die Zone eine statische Größe sein muss oder Ausnahmen aus der Grünzone verweigert werden.“

Regierungsantrag.
PDF zum Download: http://VN.AT/subPQi