Untersuchungen nach der Blitzer-Panne

Vorarlberg / 09.06.2017 • 22:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 9. Juni 2017.
VN-Bericht vom 9. Juni 2017.

Der VN-Bericht rund um die Falschmessung auf der A 14 hat am Freitag ordentlich Staub aufgewirbelt.

Schwarzach. (VN-mef) Die Polizei will nun untersuchen, wie es zu dieser Panne kam. „Es ist natürlich wichtig, dass so ein Fehler in Zukunft ausgeschlossen werden kann“, teilte Polizeisprecher Rainer Fitz den VN mit.

Wie berichtet, war einem Autofahrer aus Friedrichshafen zur Last gelegt worden, auf der A 14 Höhe Götzis mit 215 Stundenkilometern unterwegs gewesen zu sein und den Sicherheitsabstand zu einem vor ihm fahrenden Auto nicht eingehalten zu haben.

Sein Anwalt konnte in weiterer Folge allerdings anhand der Messfotos nachweisen, dass der Mann nicht schneller als 108 km/h gefahren sein kann. Das Verwaltungsstrafverfahren wurde schließlich eingestellt. Der deutsche Verkehrsrechtsexperte vermutete, dass bei der Auswertung ein technischer Fehler passiert sein könnte.

„Es wird nun überprüft, wie es zu diesem Protokollierungsfehler gekommen ist und wir bitten um Verständnis für die entstandenen Unannehmlichkeiten“, sagte Fitz. Laut dem Polizeisprecher handelt es sich bei besagter Panne um einen Einzelfall. Das Gerät funktioniere ansonsten technisch einwandfrei.

Wir bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Polizeisprecher Rainer Fitz