Nach dem Unfall ein Faustschlag ins Gesicht

Vorarlberg / 11.06.2017 • 22:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Einer der beiden beteiligten Kleintransporter nach dem Unfall, der in einer Faustattacke eskalierte. Foto: Polizei
Einer der beiden beteiligten Kleintransporter nach dem Unfall, der in einer Faustattacke eskalierte. Foto: Polizei

Familienvater wurde nach Auffahrunfall zwischen Kleintransportern auf der A 14 mit fünf Verletzten rabiat.

Altach. Zu dem Unfall kam es am Samstag um 13.10 Uhr auf der A 14 Rheintalautobahn auf Höhe Altach in Fahrtrichtung Deutschland. Das vordere Fahrzeug wurde von einem 37-jährigen Familienvater gelenkt, der seine drei Kinder mitführte und einen etwa 500 kg schweren Motorblock transportierte.

Am Steuer des hinteren Kleintransporters saß ein 59-jähriger Mann. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der transportierte Motorblock mitsamt der Sicherung auf die Fahrbahn geschleudert.

Bei einer anschließenden tätlichen Auseinandersetzung schlug der 37-jährige Unfalllenker des vorderen Fahrzeugs den Zweitbeteiligten mit der Faust ins Gesicht und verletzte ihn dadurch. Er wird zusätzlich wegen Verdachts der Körperverletzung zur Anzeige gebracht. Alle Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt.

Alkoholisierter Lenker

Der 59-jährige Mann war alkoholisiert – ihm wurde nach einem Alkomattest der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen. Die A 14 war für etwa eine Stunde erschwert passierbar. An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass bei Verkehrsstauungen eine Rettungsgasse zu bilden ist. Diese ist nur durch Einsatzfahrzeuge zu befahren.