Mindestsicherung für 2,5 Prozent der Feldkircher

Vorarlberg / 16.06.2017 • 18:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

feldkirch. (VN-gms) Die Stadt Feldkirch hat diese Woche den neuen Sozialbericht veröffentlicht. Dieser Bericht liefert einmal pro Jahr Einblicke in die soziale Entwicklung der Bevölkerung. Damit dient er Verwaltung und  Politik als wichtiges Instrument für Planungen. Feldkirchs Bevölkerung wächst stetig. 2015 wurde die 35.000-Einwohner-Grenze überschritten, und vor allem die Bilanz von Zu- und Wegzügen steht für ein klares Wachstum, während die Geburten nur leicht zulegen. Der Sozialbericht gibt auch Auskünfte zum Bezug der Mindestsicherung. Die nimmt jeder 40. Feldkircher in Anspruch. Dabei handelt es sich um viele junge Erwachsene, die finanzielle Unterstützung benötigen. 60 Prozent der Anträge stammen von Inländern, 34 Prozent von Nicht-EU-Bürgern. Die Wohnbeihilfeanträge sinken zwar, aber dafür steigen die Anträge auf gemeinnützige Wohnungen. Im Bericht finden sich auch Zahlen zu Pflege, Haushalten und der familiären Siuation der Feldkircher. Unter www.feldkirch.at/sozialbericht kann der detaillierte Sozialbericht der Stadt heruntergeladen werden.