Häsinnen und Rammler beeindruckten die Jury

Vorarlberg / 18.06.2017 • 18:48 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die zweijährige Emily aus Kennelbach hat beim Streichelzoo flauschige Freunde gefunden.  Fotos: VN/Steurer
Die zweijährige Emily aus Kennelbach hat beim Streichelzoo flauschige Freunde gefunden. Fotos: VN/Steurer

Bei der Landesjungtierschau in Hard wurden die schönsten Kaninchen prämiert.

Hard. (VN-tag) Doris Süss aus Feldkirch hat sich am Sonntag bei strahlend schönem Wetter gemeinsam mit ihren vier Kindern nach Hard aufgemacht. Sie und rund 800 weitere Besucher wollten sich die Landesjungtierschau des Rasse-Kleintierzuchtvereins Hard bei den Sport- und Freizeitanlagen nicht entgehen lassen. „Ich finde vor allem die Hähne toll“, schwärmt ihr sechsjähriger Sohn Jonas. Aber auch bei den knapp 500 ausgestellten Kaninchen, auf denen der Fokus der Schau lag, sowie dem Streichelzoo, den Tauben und Hühnern, ging dem Tierfreund und seinen Geschwistern so richtig das Herz auf.

Der Harder Kleintierzuchtverein lud anlässlich seines 85-jährigen Jubiläums erstmals seit zehn Jahren wieder zur einer offenen Jungtierschau. „Das Jubiläum nehmen wir zum Anlass, um Kinder für die Tiere zu sensibilisieren und sie einen respektvollen Umgang mit ihnen zu lehren. Außerdem möchten wir gerne neue Vereinsmitglieder werben“, erzählt Obmann Peter Geier.

Die schönsten Kaninchen

Verschiedene Mitglieder der Vorarlberger Kleintierzuchtvereine sowie aus Innerösterreich, Deutschland und der Schweiz stellten an zwei Tagen ihre Kaninchen aus, um mit anderen Zuchtkollegen zu konkurrieren. Zu sehen waren unterschiedliche Rassen, darunter Zwergwidder mit herabhängenden Ohren, schokoladenbraune Havannakaninchen, Riesenschecken oder Sachsengold-Kaninchen mit leuchtend rotgelb gefärbtem Fell. Doch wer von den Preisrichtern ausgezeichnet werden will, muss nicht nur niedlich aussehen: „Ohren, Fell, Körperform und Zeichnung sind nur einige der Kriterien, die stimmen müssen“, betont Geier.

Unbeeindruckt ließen die tierischen Gewinner, unter ihnen der schönste Rammler, die schönste Häsin sowie der „Riesen Weiss“ von Albert Fink, die Siegerehrung über sich ergehen. „Weiße Riesenkaninchen können bis zu zehn Kilogramm auf die Waage bringen“, plaudert Geier aus dem Nähkästchen, während er einige Tiere aus dem Käfig holt und stolz präsentiert. Stolz ist auch Noah Köb (10) aus Lauterach, der mit einem Sachsengold-Kaninchen den Pokal als Jugendsieger entgegennehmen durfte. Den Vereinswettbewerb gewann heuer der Kleintierzuchtverein Lauterach mit Obmann Arno Greußing.

Obmann Peter Geier mit der „schönsten Häsin“.
Obmann Peter Geier mit der „schönsten Häsin“.