Grenzenloser Radspaß mit Vater Rhein an der Seite

Vorarlberg / 26.06.2017 • 20:19 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Grenzenloser Radspaß mit Vater Rhein an der Seite

Susanne Schenk radelt mit Familie immer wieder gerne von Hohen­ems nach Meiningen.

hohenems. (VN-mm) So viel steht fest: Radfahren ist gesund. Es kurbelt das HerzKreislauf-System an und sorgt auf diese Weise für mehr Ausdauer, Fitness und Leistungsfähigkeit. Radfahren tut aber auch den Gelenken gut, weil sie schonend bewegt werden. Vor allem jedoch macht Radfahren großen Spaß. Doch nicht nur Erwachsene treten gerne in die Pedale. Kinder sind ebenfalls fürs Radeln zu begeistern, wenn sich die Tour an ihren Bedürfnissen orientiert. Derzeit ist das Land auf der Suche nach Vorschlägen für besonders familientaugliche Radtouren. „Wir haben auch schon zahlreiche Einsendungen erhalten“, freut sich Katharina Schwendinger vom Fachbereich Radverkehr im Amt der Landesregierung. Immerhin werden fünf V-Cards für das Jahr 2018 verlost, mit denen viele Einrichtungen im Land kostenlos oder zu einem deutlich ermäßigten Preis zugänglich sind.

Leichtes Rollen auf Asphalt

Susanne Schenk aus Hohen­ems hat sich mit der Einsendung ihrer Lieblingsradtour auf jeden Fall schon einen Platz im Verlosungstopf gesichert. Start- und Endpunkt befinden sich in Hohenems, wo die Familie auch wohnt. Auf dem Fahrradweg am Alten Rhein und später dann am Neuen Rhein (beschilderte Route 1) entlang geht es an sonnigen  Wochenenden mit Kind und Kegel bis zum Zollamt Meiningen. Kenner dieser Strecke wissen, dass dort immer mit Gegenwind gerechnet werden muss. Dafür ist der Weg von Anfang bis Ende asphaltiert und von daher rollt es sich relativ einfach dem jeweiligen Ziel entgegen.

Doch was wäre eine Familienradtour ohne Abwechslung für die Kleinen. Vermutlich öde und langweilig. Damit dieser Fall erst gar nicht eintritt, legt Susanne Schenk mit ihren Lieben gerne einen Stopp am Spielplatz ein, der zwischen Koblach und Meiningen direkt am Radweg liegt. „Er eignet sich perfekt für einen Pause“, berichtet die Mutter.

Radelnde Grenzgänger

Wer noch möchte, kann beim Zollamt Meiningen den Fahrradweg verlassen und der Beschilderung bis zum Angelparadies Güfel in Meiningen folgen. Hier können durstige Kehlen und hungrige Mägen besänftigt werden. Zurück geht die flotte Radpartie dann auf der Schweizer Seite des Rheins, und zwar bis zum Zollamt Mäder. Dort wechseln die Grenzgänger dann wieder auf die österreichische Seite, wo die Endstation Hohenems alsbald ins Blickfeld der heimkehrenden Pedalritter rückt.

Die Dauer dieser Radtour gibt Susanne Schenk mit zwei bis zweieinhalb Stunden für eine Wegstrecke an. Sie eignet sich also auch für einen kurzfristigen Nachmittagsausflug. Immer schön an dieser Variante: Vater Rhein begleitet die Radler mit seinem beruhigenden Rauschen, und die Landschaft ringsum ist jeder Schweißtropfen wert.

Wenn der Vater mit dem Sohne: Gemeinsam macht auch ein längerer Radausflug gleich noch viel mehr Spaß. Foto: zeughaus
Wenn der Vater mit dem Sohne: Gemeinsam macht auch ein längerer Radausflug gleich noch viel mehr Spaß. Foto: zeughaus

Lesen Sie am Dienstag:
Vorschlag von Thomas Weiss:
von Höchst nach St. Margrethen