Großalarm zu Jubiläum der Fraxner Feuerwehr

Vorarlberg / 29.06.2017 • 17:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Seit Monaten laufen die Vorbereitungen für das Bezirksfeuerwehrfest vom 7. bis 9. Juli.  Fotos: san
Seit Monaten laufen die Vorbereitungen für das Bezirksfeuerwehrfest vom 7. bis 9. Juli. Fotos: san

Kriasidorf lädt vom
7. bis 9. Juli zum Bezirksfeuerwehrfest mit Leistungsbewerb.

Fraxern. (san) „f4“ – Seit Monaten ist das Fraxner Feuerwehrhaus mit dem Alarmierungscode „Großereignis“ gekennzeichnet. Die höchste Alarmstufe dient in diesem besonderen Fall als Motto für das Großereignis „140 Jahre Feuerwehr Fraxern und Bezirksfeuerwehrfest in Fraxern“, das mit einem dreitägigen Fest mitten in Fraxern vom 7. bis 9. Juli gefeiert wird.

Erstmals werden auch die Nassleistungsbewerbe der Bezirke Feldkirch und Dornbirn im Kriasidorf am 8. Juli, im Rahmen dieser Festtage veranstaltet. Mit großem Engagement sind die Fraxner Floriani im Sondereinsatz, um neben dem üblichen Jahresprogramm nun dieses Fest zu organisieren.

Zum jährlichen Plan der Florianis aus Fraxern gehören rund 20 Proben und eine Zusatzprobe mit den Nachbarwehren Klaus, Weiler, Röthis, Sulz und Viktorsberg, diverse Aus- und Fortbildungen intern und am Landesfeuerwehrausbildungszentrum, Ausrückungen zu kirchlichen und weltlichen Anlässen, Organisation der Kilbi, Sonnwendfeuer, Feuerlöscher-Überprüfung, Teilnahme an Wettkämpfen, wie Leistungsbewerbe, Nassbewerbe, Bezirksfeuerwehrskirennen und Ortsvereineturnier.

Mit der aufwendigen und umfassenden Ausstellung vor drei Jahren „Ein Dorf in Flammen“ hat die Ortsfeuerwehr Fraxern an die Geschichte des brandgeplagten Kriasi-Dorfes erinnert und die geschichtliche Entwicklung der 1877 gegründeten Feuerwehr Fraxern aufgezeigt. Zum anstehenden 140-Jahr-Jubiläum beim Bezirksfeuerwehrfest können die Fraxner auf 140 ereignisreiche Feuerwehrjahre blicken.

Seit zwei Jahren ist Bernd Nachbaur Kommandant der Fraxner Wehr. Er ist den Gründungsmitgliedern dankbar, die vor 140 Jahren die Notwendigkeit organisierter Hilfe erkannt und diese in die Tat umgesetzt haben.

Keine Nachwuchsprobleme

Nachwuchsprobleme hat die Ortsfeuerwehr glücklicherweise keine und mit 37 aktiven und zwei Ehrenmitgliedern ist der Mannschaftsstand so groß wie nie zuvor. Kdt. Bernd Nachbaur ist die gute Kameradschaft innerhalb seiner Mannschaft sehr wichtig. „Ich hoffe auf ein gesundes Nachhausekommen nach jedem Einsatz und jeder Übung“, und er dankt Gemeinde, Land sowie der Bevölkerung für die Unterstützung jedes Jahr.

Thomas Summer (19) Atemschutz Da mein Bruder schon dabei war, kannte ich die tolle Kameradschaft und freute mich, mit 16 beizutreten. Die wöchentliche Probe ist auch konditionell eine Herausforderung.

Thomas Summer (19)
Atemschutz

Da mein Bruder schon dabei war, kannte ich die tolle Kameradschaft und freute mich, mit 16 beizutreten. Die wöchentliche Probe ist auch konditionell eine Herausforderung.

Werner Kathan (59)
            
              Zugskommandant
            1977, bei den Festlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum, wurde ich als Mitglied angeworben. Die Kameradschaft gefällt mit ebenso wie die Möglichkeit, helfen zu können.

Werner Kathan (59)

Zugskommandant

1977, bei den Festlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum, wurde ich als Mitglied angeworben. Die Kameradschaft gefällt mit ebenso wie die Möglichkeit, helfen zu können.

Bernd Nachbaur (40) Kommandant Schon als Kind wollte ich zur Feuerwehr. Menschen in Not zu helfen, der Umgang mit moderner Gerätschaft und die tolle Kameradschaft sind Gründe, warum ich dabei bin.

Bernd Nachbaur (40)

Kommandant

Schon als Kind wollte ich zur Feuerwehr. Menschen in Not zu helfen, der Umgang mit moderner Gerätschaft und die tolle Kameradschaft sind Gründe, warum ich dabei bin.