Schruns ehrt Begründer der Paneuropa-Union

28.07.2017 • 16:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Brunnen- und Gedenkstätteneinweihung für Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi.

Schruns. (gd) Vor 45 Jahren, genau am 27. Juli 1972, verstarb der Begründer der Paneuropa-Union, Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi, in Schruns. In Erinnerung an den Schriftsteller, Philosophen und Politiker wurde an dessen Todestag in der Montafoner Marktgemeinde ein neuer Brunnen durch Kardinal Christoph Schönborn gesegnet.

Beim Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Jodok galten die Gebete besonders einem wachsamen Europa und dem Zusammenwachsen der Völker. Nicht vergessen wurde dabei aber auch auf die Menschen in den aktuellen Kriegs- und Krisengebieten sowie all jene, die auf der Flucht sind, aber auch jene Menschen, die Flüchtlingen in christlicher Nächstenliebe Wärme und Geborgenheit schenken.

„Zeichen der Verbundenheit“

Beim Festakt am Kirchplatz bekräftigte Prinz Nikolaus von Liechtenstein, dass Schruns mit dem Coudenhove-Kalergi-Brunnen „ein Zeichen der Verbundenheit mit der Idee der Europäischen Union setzt“.

Der Schrunser Bürgermeister Jürgen Kuster dankte allen, die einen Beitrag zur Errichtung des Brunnens geleistet haben. Einhelliger Tenor der Festbesucher, unter ihnen der Zweite Nationalratspräsident Karlheinz Kopf und Landtagspräsident Harald Sonderegger: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen, es ist ein schöner Brunnen geworden.“ Lob von allen Seiten erntete auch das Bläser­ensemble der Musikschule Montafon für die musikalische Mitgestaltung der Feierlichkeiten.