49 Kilo Kriegsmaterial in Vorarlberg

Vorarlberg / 11.01.2018 • 21:25 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Schwarzach Im Jahre 2017 führte der Entminungsdienst des Bundesheeres in Österreich 1067 Einsätze durch, um Kriegsrelikte zu bergen. Dabei handelte es sich um insgesamt 30 Tonnen Kriegsmaterial verschiedenster Art, von der Infanteriemunition über Handgranaten bis zur Fliegerbombe.

Das Einsatzschwergewicht lag 2017 wieder in Niederösterreich: Bei 498 Einsätzen wurden etwa 8,7 Tonnen Kriegsmaterial beseitigt. Die Steiermark folgt mit 146 Einsätzen (1,7 Tonnen), in Oberösterreich wurde der Entminungsdienst 122 Mal (1,8 Tonnen) angefordert. An vierter Stelle folgt das Burgenland mit 77 Einsätzen (0,9 Tonnen), Kärnten mit 71 (11,3 Tonnen), Wien mit 60 (3,7 Tonnen), Tirol mit 50 (1,1 Tonnen) und Salzburg mit 29 (0,6 Tonnen).

Mit 14 Einsätzen und 59 Kilogramm geborgenem Kriegsmaterial verzeichnete Vorarlberg die wenigsten Einsätze.

Ein Hantieren mit Munition ist für Unbefugte äußerst gefährlich, warnt das Bundesheer. Wird ein Objekt gefunden, dessen Herkunft und Beschaffenheit verdächtig erscheint, sollte man unverzüglich die nächste Polizeidienststelle kontaktieren.