Ein Ort wechselvoller Geschichte

Vorarlberg / 08.02.2018 • 18:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Zwischen 1946 und 1982 war das Gallusstift Standort für das Bregenzer Mädchengymnasium. Der Neubau in der Blumenstraße und die Umbauten in der Gallusstraße führten zur Schließung des Standorts am Gallusstift. Nach umfangreichen Umbauten konnte 1986 die Landesbibliothek in das Gebäude einziehen.Ansichtskartensammlung, Helmut Klapper Vorarlberger Landesbibliothek
Zwischen 1946 und 1982 war das Gallusstift Standort für das Bregenzer Mädchengymnasium. Der Neubau in der Blumenstraße und die Umbauten in der Gallusstraße führten zur Schließung des Standorts am Gallusstift. Nach umfangreichen Umbauten konnte 1986 die Landesbibliothek in das Gebäude einziehen.
Ansichtskartensammlung, Helmut Klapper Vorarlberger Landesbibliothek

Bregenz Das Schlößchen Babenwohl, heute Verwaltungstrakt der Landesbibliothek, reicht in seinen Grundmauern bis ins 14. Jahrhundert zurück. 1854 kaufte Baron Ernst von Poellnitz, der Gründer der evangelischen Gemeinde in Bregenz, das Gebäude und baute es um. 1906 erwarb ein Schweizer Benediktinerorden das Areal, worauf eine rege Bautätigkeit begann. Es entstanden das Konventsgebäude, die Bibliothek sowie die Stiftskirche. Nach der Vertreibung der Mönche 1941 war das Gebäude kurz landwirtschaftliche Schule, bis dann bald nach Kriegsende das Mädchengymnasium hier eine Heimat fand. Erst 1986 wurde das Gallusstift zum Sitz der Landesbibliothek.

Schlößchen Babenwohl ist auch Schauplatz eines Romans von Grete Gulbrannson. Die Enkelin des Barons beschreibt die Liebesgeschichte ihrer Mutter Wanda.
Schlößchen Babenwohl ist auch Schauplatz eines Romans von Grete Gulbrannson. Die Enkelin des Barons beschreibt die Liebesgeschichte ihrer Mutter Wanda.
Bereits 1907 ließ Abt August nach den Plänen von Architekt August Gais aus Freiburg einen stattlichen Klosterbau errichten, der 1940 immerhin fast 70 Bewohnern Platz bot.
Bereits 1907 ließ Abt August nach den Plänen von Architekt August Gais aus Freiburg einen stattlichen Klosterbau errichten, der 1940 immerhin fast 70 Bewohnern Platz bot.
Wo sich heute die Katalogisierungsabteilung der Bibliothek befindet, hatte sich einst die Familie Poellnitz wohnlich eingerichtet.
Wo sich heute die Katalogisierungsabteilung der Bibliothek befindet, hatte sich einst die Familie Poellnitz wohnlich eingerichtet.
Zwischen 1914 und 1916 entstand als letzte Bauetappe die Stiftskirche. Der Schweizer Architekt Adolf (1872–1956) hatte den Bau geplant.
Zwischen 1914 und 1916 entstand als letzte Bauetappe die Stiftskirche. Der Schweizer Architekt Adolf (1872–1956) hatte den Bau geplant.

Quelle:
www.vorarlberg.at/volare