Digitales Kräftemessen im Alten Hallenbad

Vorarlberg / 11.02.2018 • 22:12 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

West Austria Gaming organisierte zum zweiten Mal das „League of Legends“-Turnier.

FELDKIRCH 20 Teams, mehr als 500 Zuschauer und drei Tage Wettkampf. Am vergangenen Wochenende trafen sich Spieler aus dem ganzen Land, um sich im Alten Hallenbad in Feldkirch im Computerspiel „League of Legends“ zu messen. „Bei ,League of Legends’ spielen zwei Fünfergruppen gegeneinander“, erklärt Slobodan Tegeltija, Obmann von West Austria Gaming. „Ziel ist, den gegnerischen ‚Nexus‘, also das Hauptgebäude, zu zerstören.“ Jeder Teilnehmer spielt dabei mit einem individuellen Charakter, der über einzigartige Fähigkeiten verfügt.

Favorit

„Es gibt keinen besonderen Favoritencharakter“, sagt Vincent Antlinger, Mitglied bei West Austria Gaming. „Auf dem Turnier haben aber viele mit Sejuani gespielt, das ist ein Tank, also ein Charakter, welcher viel Schaden einstecken kann.“

Das Turnier dauerte von Freitagmittag bis Sonntagabend. Der jüngste Spieler ist zwölf Jahre alt und der älteste 35. Das Siegerteam wurde mit dem „Wanderpokal“ belohnt, zusätzlich gab es vom Hersteller auch Riot Points, das ist die Spielwährung in „League of Legends“. „Und von West Austria Gaming bekamen die Sieger fünf Razor-Headsets im Wert von 90 Euro“, informiert Tegeltija.

Neben dem „League of Legends”-Wettkampf gab es weitere Wettbewerbe. Am Samstag konnten sich Kartenbegeisterte beim „Yu-Gi-Oh!“-Kartenturnier messen. „Yu-Gi-Oh!“ ist ein Sammelkartenspiel des japanischen Unternehmens Konami. „Das wurde in Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Anime und Manga Community und der Heldenschmiede Kempten organisiert“, sagt Tegeltija.

Konsolenspiele

Zusätzlich gab es auch noch ein „Super Smash Bros“- und ein „Mario Kart“-Turnier. Bei diesen Karten- und Konsolenwettkämpfen nahmen jeweils rund 20 Personen teil.

West Gaming Austria veranstaltete das „League of Legends“-Turnier bereits zum zweiten Mal im Alten Hallenbad in Feldkirch. „Unser Verein wurde im März des Vorjahres gegründet. Im Mai haben wir dann das erste ‚League of Legends‘-Turnier auf die Beine gestellt“, erzählt Tegeltija. „Hanno Loacker war federführend, mitgeholfen hat aber natürlich der gesamte Verein.“

Auf mehr Spiele ausweiten

Tegeltija zufolge wird bei West Austria Gaming bereits geplant, die Tätigkeiten auf weitere Spiele auszuweiten: „Jetzt machen wir hauptsächlich ‚League of Legends‘-Turniere. In Zukunft wollen wir aber auch die Spiele Battlerite und Overwatch forcieren.“ Mit den bisherigen Events ist der 31-Jährige sehr zufrieden: „Es waren echt viele Leute da. Das spricht für eine gute Community.“ VN-JLO

Bei „League of Legends“ muss das Hauptgebäude des gegnerischen Teams, der Nexus, zerstört werden. Auf drei Wegen müssen Kreaturen und Helden überwunden werden. Steurer
Bei „League of Legends“ muss das Hauptgebäude des gegnerischen Teams, der Nexus, zerstört werden. Auf drei Wegen müssen Kreaturen und Helden überwunden werden. Steurer
Ich bin heute hier, weil ich unser Team unterstützen will. Zudem gibt es ein cooles Programm. Wir können mit verschiedenen Konsolen spielen und gestern war auch ein Yu-Gi-Oh-Kartenturnier. Und heute soll es einen Cosplay-Wettbewerb geben. Laura Hanser, 15, Bludenz

Ich bin heute hier, weil ich unser Team unterstützen will. Zudem gibt es ein cooles Programm. Wir können mit verschiedenen Konsolen spielen und gestern war auch ein Yu-Gi-Oh-Kartenturnier. Und heute soll es einen Cosplay-Wettbewerb geben. Laura Hanser, 15, Bludenz

Ich spiele selber „League of Legends“. Ich spiele zwar nicht im Turnier mit, will aber in Zukunft mitmachen. An „League of Legends“ gefällt mir, dass man mit Freunden und Bekannten spielen kann und dass man viel mitdenken muss. Delia Sandholzer, 15, Thüringerberg

Ich spiele selber „League of Legends“. Ich spiele zwar nicht im Turnier mit, will aber in Zukunft mitmachen. An „League of Legends“ gefällt mir, dass man mit Freunden und Bekannten spielen kann und dass man viel mitdenken muss. Delia Sandholzer, 15, Thüringerberg

Ich und mein Team spielen seit etwa acht Jahren „League of Legends“. Wir spielen heute auch mit. Mir gefällt am Spiel, dass viel zusammengearbeitet werden muss. Und mir gefällt auch der Team- und Sportgeist. Daniel Kühny, 22, Feldkirch, Team Frontline Vayne

Ich und mein Team spielen seit etwa acht Jahren „League of Legends“. Wir spielen heute auch mit. Mir gefällt am Spiel, dass viel zusammengearbeitet werden muss. Und mir gefällt auch der Team- und Sportgeist. Daniel Kühny, 22, Feldkirch, Team Frontline Vayne