Gasflaschen explodieren bei Brand mehrerer Riedhütten

Vorarlberg / 11.02.2018 • 22:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein Mäschgerle musste vom Fasching zum ernsten Einsatz. feuerwehr hohenems
Ein Mäschgerle musste vom Fasching zum ernsten Einsatz. feuerwehr hohenems

Äußerst brisanter Einsatz der Feuerwehr Samstagnacht in Altach.

Altach Es war kurz vor Mitternacht, als die Hohenemser Feuerwehr am Samstag zum Brand einer Gartenhütte im Ortsteil Schwefel gerufen wurde. Denn zunächst bestand die Annahme, dass das Feuer auf Emser Gebiet ausgebrochen war.

Massiver Löschangriff

Als sich dann aber herausstellte, dass gleich mehrere Schrebergartenhäuschen auf Altacher Gebiet an der Grenze zu Hohenems in Vollbrand standen, wurde auch die Feuerwehr von Altach nachalarmiert.

Die Einsatzkräfte starteten sofort einen massiven Löschangriff mit mehreren Strahlrohren. Mehrere in den Gartenhütten abgestellte Gasflaschen fingen ebenfalls Feuer und explodierten durch die Hitze. Glücklicherweise wurde bei den Detonationen niemand von den Feuerwehrleuten verletzt. Was die Löscharbeiten zusätzlich noch erschwerte, war das Problem der Wasserzufuhr. So musste eine etwa ein Kilometer lange Löschleitung von Hohenems Schwefel zu den Brandobjekten gelegt werden.

Da diese Leitung die Fahrbahn querte, musste die Bundesstraße für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Schrebergartenhäuschen wurden vollständig zerstört.

Als Brandursache wird von der Feuerwehr ein Holzofen angenommen, der bei einer der Riedhütten gegen 18 Uhr angefeuert worden war. VN-GS

Die Schrebergartenhäuschen wurden bei dem Vollbrand, der Löscharbeiten bis in die frühen Morgenstunden erforderte, völlig zerstört. d. mathis
Die Schrebergartenhäuschen wurden bei dem Vollbrand, der Löscharbeiten bis in die frühen Morgenstunden erforderte, völlig zerstört. d. mathis