Spektakuläre Bergung

Vorarlberg / 15.02.2018 • 21:27 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Die Einsatzkräfte mussten den Verunglückten in der Dunkelheit bergen. polizei
Die Einsatzkräfte mussten den Verunglückten in der Dunkelheit bergen. polizei

Lech Ein 36-jähriger amerikanischer Snowboarder war am Mittwochnachmittag im freien Skiraum nahe der Steinmähderbahn unterwegs, als er zu weit in das Tobel des Markbachs geriet und in den Bach stürzte. Zwei nachkommende Skifahrer aus Deutschland fuhren ebenfalls zu tief in dem Bereich ab. Sie bemerkten den bereits erschöpften und durchnässten Wintersportler und setzten einen Notruf ab.

Der Polizeihubschrauber setzte einen Bergretter in der Nähe des Snowboarders ab, eine Seilbergung war jedoch in der einsetzenden Dunkelheit nicht mehr möglich. Während der unverletzte Skifahrer, von der Bergrettung und der Alpinpolizei begleitet, selbst aufsteigen konnte, musste der Amerikaner in einer Trage rund 300 Meter weit und über rund 100 Höhenmeter per Seilwinde aus dem Tobel gezogen werden.

Der stark erschöpfte Mann wurde anschließend von der Rettung ins Krankenhaus eingeliefert.