„Die da!“ zeigt Spirale der Selbstzerstörung

Vorarlberg / 19.03.2018 • 18:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Im Publikum: Autor Ulrich Gabriel und Marlene Karner.
Im Publikum: Autor Ulrich Gabriel und Marlene Karner.

Dornbirn Kürzlich feierte das Stück „Die da!“ von Christiane Reiff im Theater Wagabunt Premiere. In  der Inszenierung von Regisseurin Dorrit Aniuchi geht es um die Geschichte einer obdachlosen Frau. Im Vorarlberger Dialekt erzählt „Die da!“, dargestellt von Daria Assunta Maria Wiederin-Romagna mit unfreiwilligem Humor von schönen und hässlichen Momenten, von Träumen und Verlusten.

Die Spirale der Selbstzerstörung wird von der in Thüringen lebenden Schauspielerin  glaubhaft dargestellt. Der einstündige Monolog von Gewalt, Missbrauch und der daraus resultierenden Alkoholsucht ist derart dicht, dass man das Leben auf der Straße fast riechen kann. Daria Assunta Maria Wiederin-Romagna entdeckte 1996 in der Theaterwerkstatt bei Prof. Fidel Schurig ihre Begeisterung für die Schauspielerei. In den vergangenen Jahren ging die 1954 geborene Darstellerin mit Clownerie und Gesang auf Tournee und spielte 2014 am TiK in Felix Mitterers „Sibirien“  die ursprünglich für einen Mann geschriebene Rolle.

Zur Premiere am vergangenen Donnerstag konnten Theaterleiter Robert Kahr und sein Team zahlreiche Besucher begrüßen. Darunter Komponist Gebhard Wiederin, Autor Ulrich Gabriel, Schauspielerin Yasmin Ritter, Michael Hollenstein, Marlene Karner sowie Luise und Lisi Burtscher.

Weitere Aufführungen von „Die da!“ finden am 22./23. und 24. 3. 2018 sowie am 19. 5. und 24. 5. 2018 jeweils um 20 Uhr statt. SIE

Michael Hollenstein und Jennifer Kepold kamen zur Premiere. SIE
Michael Hollenstein und Jennifer Kepold kamen zur Premiere. SIE
Schauspielerin Daria Assunta Maria Wiederin-Romagna mit Regisseurin Dorrit Aniuchi und Theater-Wagabunt-Leiter Robert Kahr. SIE
Schauspielerin Daria Assunta Maria Wiederin-Romagna mit Regisseurin Dorrit Aniuchi und Theater-Wagabunt-Leiter Robert Kahr. SIE