Fußach vollzieht Wechsel im Gemeindevorstand

Vorarlberg / 25.03.2018 • 18:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Vizebgm. Werner Egger (v.l.), GR Karin Meier, Bgm. Ernst Blum (alle FWG), GR Roberto Montel und Jörg Blum (beide ÖVP) und Martin Doppelmayer (FWG).  ajk
Vizebgm. Werner Egger (v.l.), GR Karin Meier, Bgm. Ernst Blum (alle FWG), GR Roberto Montel und Jörg Blum (beide ÖVP) und Martin Doppelmayer (FWG).  ajk

Roberto Montel (VP) löst den zurückgetretenen Thomas Bösch ab.

Fußach Der Gemeindevorstand in Fußach hat ein neues Mitglied. Nachdem Thomas Bösch von sämtlichen politischen Ämtern zurückgetreten ist, nominiert die Fraktion „Gemeinsam für Fußach – Volkspartei Fußach und Unabhängige“ Roberto Montel zum Nachfolger. 

Thomas Bösch von der einst selbstständigen Fraktion „Für Fußach“ hatte sich vor den Wahlen im Jahr 2015 mit der ÖVP-Fraktion zu einer Wahlgemeinschaft zusammengeschlossen. An den Mehrheitsverhältnissen in der Gemeindestube änderte sich deshalb nichts, die „Liste Bürgermeister Ernst Blum und Freie Wählergemeinschaft – FWG“ behielt mit 52,7 Prozent die absolute Mehrheit von 13 Mandaten gegen zehn der ÖVP und ein Grünen-Mandat.

Für seinen Rücktritt wählte Gemeinderat Thomas Bösch, der auch als Zunftmeister der Faschingszunft Fußach tätig ist, einen überraschenden Termin: Er übergab das Rücktrittsschreiben im Rahmen der närrischen Schlüsselübergabe zum Faschingsauftakt an Bürgermeister Ernst Blum (FWG). Die ÖVP-Fraktion nominierte daraufhin Roberto Montel, Bilanzbuchhalter, Jahrgang 1973, zum Nachfolger. Die Bestellung erfolgte im Rahmen der letzten Sitzung der Gemeindevertretung mit 23 von 24 Stimmen.

In diesem Zusammenhang wurden auch sämtliche Ausschüsse der Gemeinde neu besetzt. Bisher hatten die beiden größeren Fraktionen der einen grünen Mandatarin bzw. Ersatzleuten in verschiedenen Ausschüssen je einen Sitz mit Stimmrecht zugestanden. Das ist aber laut Gemeindegesetz nicht zulässig. Dieses Zugeständnis musste nach Anordnung der BH zurückgenommen werden. Ein Mitglied von „Natürlich Fußach! Grüne und Parteifreie“ darf künftig bei Ausschussberatungen zwar zuhören, aber nicht mit abstimmen. ajk