Augenmerk auf naturnahe Waldbewirtschaftung

Vorarlberg / 27.03.2018 • 19:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz Den heimischen Wäldern gilt eine hohe Aufmerksamkeit. Im Vordergrund steht dabei eine nachhaltige und naturnahe Waldbewirtschaftung. Als wirksames Förderinstrument erweist sich dabei seit 1985 der Vorarlberger Waldfonds. Über ihn hat die Landesregierung jetzt erneut für Projekte mehr als 2,4 Millionen Euro bewilligt. Von der Vorarlberger Landesfläche ist mehr als ein Drittel bewaldet. Der Wald ist Grundlage für den Arten-, Boden-, Klima- und Wasserschutz; er bietet zudem Freizeit- und Erholungsraum, ist wichtiger Faktor für den heimischen Tourismus und gleichzeitig Rohstoffquelle und Lieferant des CO2-neutralen Rohstoffs und Energieträgers Holz.

314.000 Erntefestmeter Holz

Für Vorarlberg besonders wichtig ist außerdem die Schutzfunktion des Waldes, zeigt Landesrat Erich Schwärzler auf. Zwei Drittel des Siedlungsraumes im Land wären ohne den Schutz, den der Wald bietet, nicht oder nur unter besonderen Gefahren besiedelbar. In der Praxis hat sich gezeigt, dass ein naturnah bewirtschafteter und gepflegter Schutzwald besser als technische Maßnahmen geeignet ist, Gefahren abzuwehren. Im Vorjahr sind rund 314.000 Erntefestmeter Holz entnommen worden. Neben allen anderen Funktionen ist unser Wald auch ein bedeutender Wirtschaftsraum, der Wertschöpfung und Arbeitsplätze sichert. Etwa 3500 Vorarlberger verdienen ihren Lebensunterhalt in der heimischen Wald- und Holzwirtschaft.