Ritsch fordert mehr gemeinnützigen Wohnbau

18.04.2018 • 19:26 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bregenz SPÖ-Klubobmann Michael Ritsch wirft der Landesregierung vor, aus der Leerstandserhebung falsche Schlüsse zu ziehen. „Die Leerstandserhebung untersucht nur den Blickwinkel der Vermieter, und ist auch hier alles andere als repräsentativ, weil es nur um jene geht, die eben nicht vermieten.“ Es sei nicht seriös aus diesem beschränkten Blickwinkel politische Maßnahmen abzuleiten. „Abgesehen von der fehlenden Grundlage für eine solche Änderung im Mietrecht darf man nicht der Illusion aufsitzen, dass damit die Wohnraumproblematik in Vorarlberg gelöst werden kann“, fährt Ritsch fort. Ein paar Hundert Privatwohnungen würden nicht helfen, die Mieten zu reduzieren. „Die Interessen der Mieter werden in dieser Studie einfach ignoriert.“ Erst, wenn die Zahl der gemeinnützigen Wohnungen bestimmte Höhe erreiche, könne sie in das Spiel um Angebot und Nachfrage eintreten und den Mietpreis von privaten Mieten drücken.