Anschluss ans internationale Bahnnetz verbessern

27.04.2018 • 18:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz Das Schweizerische Bundesamt für Verkehr plant einen Zweistundentakt auf der Bahnstrecke zwischen Zürich, Bregenz und München. NR Gerald Loacker (Neos) schlägt vor, die Chance zu nutzen und Vorarlberg besser ans internationale Bahnnetz anzuschließen. Als Teil einer österreichischen Delegation hat sich Loacker in der Schweiz direkt über die europa- und verkehrspolitischen Pläne der Schweiz informiert. Auf dem Programm standen unter anderem ein Austausch mit Staatsekretär Roberto Balzaretti vom Eidgenössischen Departement für Auswärtige Angelegenheiten EDA. „Tausende Vorarlberger pendeln jeden Tag in die Schweiz. Auch die Warenströme nehmen zu. Daher profitieren beide Seiten von einem konstruktiven Austausch.“ Im Rahmen der Gespräche hätten sich die Pläne des Schweizer Bundesamts für Verkehr (BAV) konkretisiert, nach der Elektrifizierung der Strecke zwischen Lindau und München einen Zweistundentakt ab Zürich zu führen.

Leistungsstarkes Schienennetz

„Die Modernisierung der Strecke in der Schweiz und in Deutschland wäre Anlass genug, einen starken Anschluss an das internationale Bahnnetz zu schaffen, auch im Hinblick auf das Land als starker Wirtschaftsstandort.“ Zum einen funktioniere eine Entlastung der Straße nur mit einem leistungsstarken Schienennetz. Die Vorarlberger Exportwirtschaft müsse ja Waren zu den überwiegend ausländischen Kunden bringen. „Zum anderen bietet eine moderne Verbindung nach Zürich einerseits und nach München andererseits zusätzliche Chancen. Wer schneller in München ist, ist auch schneller in Salzburg und Wien.“