Schlachtzentrum und Studierende

02.05.2018 • 19:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz Die Landesregierung wird ersucht, im Sinne der regionalen Landwirtschaft ein regionales Schlacht- und Verarbeitungszentrum zu entwickeln. Dabei soll ein breit getragenes Beteiligungsmodell unter Einbindung möglichst vieler Partner geprüft werden: So lautet eine im Landwirtschaftsausschuss einstimmig beschlossene Vorlage. „Mit der Annahme unserer Initiative auf Schaffung eines regionalen Schlacht- und Verarbeitungszentrums wurde ein wichtiger Schritt zur Stärkung der regionalen Landwirtschaft gesetzt“, zeigt sich Klubchef Daniel Allgäuer (FP) zufrieden. Wie bereits mehrfach in den VN berichtet, hatte Dornbirns Stadtvertretung im Dezember 2015 die Schließung des städtischen Schlachthofs beschlossen.

Nutztiere im Land schlachten

In der Folge wurde mit einem privaten Unternehmer eine Zwischenlösung für maximal fünf Jahre ab 1. Jänner 2017 gefunden. „Es muss bereits jetzt über die künftige Sicherung entsprechender Schlachtkapazitäten nachgedacht werden“, betont Allgäuer. Denn: „Für uns steht außer Frage, dass im Sinne der beschlossenen Ökolandstrategie und der damit verbundenen Regionalität die im Land gezüchteten Nutztiere auch im Land geschlachtet und nachhaltig verarbeitet werden müssen.“ Im Volkswirtschaftlichen Ausschuss stand die Forderung nach einer finanziellen Entlastung für Studenten auf dem Programm. Die abgesegneten Maßnahmen freuen die Grünen. Die beschlossenen Punkte bedeuten „Rückenwind für Vorarlbergs Studierende“, sagt deren Jugendsprecherin Nina Tomaselli. Man greife damit die von Studierenden Ende Februar im Kultur- und Bildungsausschuss vorgebrachten Wünsche auf. Die Ausschussvorlage sieht vor, dass der Bund Pendlerkosten von Studenten der PH Feldkirch beim Fahrkostenzuschuss der Studienbehilfe vollständig berücksichtigt. VN-TW

„Im Ausschuss wurde ein wichtiger Schritt zur Stärkung der regionalen Landwirtschaft gesetzt.“