Gefahrenabwehr für die Schluchtenstraße

03.05.2018 • 16:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Straße ins Ebnit führt durch eine geologisch anspruchsvolle Gebirgslandschaft. STD
Die Straße ins Ebnit führt durch eine geologisch anspruchsvolle Gebirgslandschaft. STD

Dornbirn Nach erfolgten Felsräumungen in der Rappenloch- und Alplochschlucht ist nun eine Spezialfirma gemeinsam mit der Straßenmeisterei entlang der Ebniterstraße mit Sicherungsarbeiten beschäftigt. Kurzfristig kann es zu Wartezeiten von bis zu 15 Minuten kommen. Um die Verkehrssicherheit bestmöglich zu gewährleisten, werden jährlich alle kritischen Abschnitte Quadratmeter für Quadratmeter kontrolliert und aufgelockertes sowie loses Gestein händisch abgeräumt. Größere Felspartien werden mit Luftdruckkissen oder bei Bedarf in Absprache mit Geologen durch Sprengungen gezielt zum Absturz gebracht.

Die kurvige und enge Straße ins rund 1000 Meter hoch gelegene Dornbirner Walserdorf Ebnit führt durch eine topografisch und geologisch äußerst anspruchsvolle Gebirgslandschaft. Das zeigen auch die vielen Bauwerke. Zwischen Gütle und Ebnit gibt es 14 Brücken, zehn Tunnel und Galerien, 115 Stützmauern und weitere Verbauungen. Allein im Vorjahr investierte die Stadt Dornbirn über 400.000 Euro in den Straßenerhalt. Das neueste Projekt, eine neue Brücke über die Rappenlochschlucht, ist in Planung. Sie ersetzt die Pionierbrücke, die seit dem Absturz der alten Brücke im Mai 2011 die Schlucht überspannt. HA