2,8 Millionen Euro für Rheindelta-Hochwasserschutz

04.05.2018 • 16:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Schöpfwerk Gaißau wurde bereits umgebaut und saniert. In diesem Jahr folgt Höchst, 2019 werden die Pumpen im Schöpfwerk in Fußach erneuert.
Das Schöpfwerk Gaißau wurde bereits umgebaut und saniert. In diesem Jahr folgt Höchst, 2019 werden die Pumpen im Schöpfwerk in Fußach erneuert.

Rheindelta Die Pumpen in den Schöpfwerken in Fußach, Höchst und Gaißau sowie der Polderdamm sind für den Hochwasserschutz im Rheindelta von besonderer Bedeutung. Im Rahmen eines Zwei-Jahres-Projektes des Wasserverbandes Rheindelta, zu dem auch Hard gehört, werden die in die Jahre gekommenen Pumpen ausgetauscht. „Das Gesamtprojekt beinhaltet auch die vollständige Erneuerung der funktionalen und elektrischen Steuerungsanlagen in allen drei Schöpfwerken“, ergänzt der Fußacher Bürgermeister Ernst Blum als Obmann des Wasserverbandes. Die Stromversorgung wird durch neue Trafostationen gewährleistet.

2000 Liter in der Sekunde

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 2,8 Millionen Euro. Inzwischen wurden die beiden Pumpen im Schöpfwerk Gaißau ausgetauscht, was deren Förderleistung auf 2000 Liter in der Sekunde erhöht hat. Der Austausch der Pumpen erforderte auch Umbauten am Schöpfwerk, das saniert wurde. Gleichzeitig mit der Inbetriebnahme der neuen Pumpen und Steuerungen in Gaißau wurde die digitale Steuerungszentrale im Hauptgebäude beim Schöpfwerk Fußach errichtet.

Höchst und Fußach folgen

Im kommenden Winterhalbjahr 2018/19 werden die Pumpen der Schöpfwerke Höchst erneuert, Ende 2019 folgen dann jene im Schöpfwerk Fußach. Dort sind die ältesten Pumpen mit Baujahr 1958 im Einsatz. Sie fördern seit Errichtung des Polderdammes die Oberflächenwässer in den Bodensee, die als Regen im Ortsgebiet niedergehen. AJK