„2,50 Euro, sonst Watschi, Watschi“

06.05.2018 • 20:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

18-jähriger Asylwerber erpresst Schülerinnen in Hörbranz.

Hörbranz Ein 18-jähriger Asylwerber aus Afghanistan ist von der Hörbranzer Polizei festgenommen worden, weil er versucht haben soll, vier Mittelschülerinnen zu erpressen. Wie die Polizei berichtet, sprach der junge Mann die Zehn- bis 14-jährigen Mädchen zunächst vor einem Lebensmittelgeschäft in Hörbranz an und wollte eines von ihnen am Handgelenk wegziehen. Als ihm das nicht gelang, folgte er ihnen in die Schule, tauchte noch vor Unterrichtsbeginn im Klassenzimmer der Schülerinnen auf und sagte: „Alle morgen 2,50 Euro bringen, sonst Watschi, Watschi.“ Danach verließ er die Schule.

Asylunterkunft

Die Beamten der Polizeiinspektion Hörbranz nahmen die Ermittlungen auf und forschten den 18-Jährigen als Tatverdächtigen aus. Am vergangenen Donnerstag konnte er bei einer Asylunterkunft in Hohenweiler festgenommen werden. Er wollte sich dort Zutritt verschaffen, obwohl er Hausverbot hatte, informiert die Polizei.

Der Beschuldigte wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert. Der mutmaßliche Erpressungsversuch hat sich Polizeiangaben zufolge bereits am 12. April ereignet.