Die Schattenburg: das Wahrzeichen von Feldkirch

06.05.2018 • 19:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Im Jahr 1912 wurde der „Museums- und Heimatschutz-Verein für Feldkirch und Umgebung“ gegründet.  Helmut Klapper, Postkartensammlung, Vorarlberger Landesbibliothek
Im Jahr 1912 wurde der „Museums- und Heimatschutz-Verein für Feldkirch und Umgebung“ gegründet. Helmut Klapper, Postkartensammlung, Vorarlberger Landesbibliothek

Feldkirch Der Name der Burg kommt von „schaten“ und bedeutet Schutz. Zu diesem Zweck wurde die Burg auch von Graf Hugo I. von Montfort um 1200 erbaut und war bis 1390 der Stammsitz der Grafen von Montfort. Danach kam sie in den Besitz der Habsburger. Mehrfach zerstört und wiederaufgebaut, um- und ausgebaut, verlor die Burg mit dem Ende des 30-jährigen Krieges ihre militärische Bedeutung. Nach der Verlegung des Vogteiamtes 1773 in die Stadt wurde sie als Gefängnis genutzt. 1825, nachdem zahlreiche Abbruchversteigerungen erfolglos geblieben waren, erwarb die Stadt Feldkirch die Burg. Sie wurde als Kaserne, später als Armenhaus verwendet und ist seit 1916/17 Sitz des Feldkircher Heimatmuseums.

1938 kamen Pläne auf, die Schattenburg zu einer NS-Wehrburg umzubauen. Diese wurden jedoch nie umgesetzt.
1938 kamen Pläne auf, die Schattenburg zu einer NS-Wehrburg umzubauen. Diese wurden jedoch nie umgesetzt.
Graf Friedrich VII. von Toggenburg ließ umfangreiche Ausbauten an der Burg vornehmen.
Graf Friedrich VII. von Toggenburg ließ umfangreiche Ausbauten an der Burg vornehmen.
Mit der Eröffnung der Vorarlbergbahn im Jahr 1872 gab es erstmals eine Zugverbindung zwischen Bregenz und Bludenz. Damit wurde Feldkirch zum Verkehrsknotenpunkt in Vorarlberg.
Mit der Eröffnung der Vorarlbergbahn im Jahr 1872 gab es erstmals eine Zugverbindung zwischen Bregenz und Bludenz. Damit wurde Feldkirch zum Verkehrsknotenpunkt in Vorarlberg.
Im Jahr 1975 wurde der Schattenburgstraßentunnel eröffnet.
Im Jahr 1975 wurde der Schattenburgstraßentunnel eröffnet.

Quelle:
www.vorarlberg.at/volare