Asfinag setzt Schwerpunkt gegen das Verkehrsrisiko Nummer eins

Vorarlberg / 07.05.2018 • 20:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein Drittel der Kfz-Lenker gibt zu, mit dem Handy amm Steuer zu telefonieren. HOFMEISTER

Ein Drittel der Kfz-Lenker gibt zu, mit dem Handy amm Steuer zu telefonieren. HOFMEISTER

Autobahnbetreiber startet Kampagne gegen Ablenkung.

Wien, schwarzach Ablenkung ist die Hauptursache tödlicher Verkehrsunfälle. Grund ist insbesondere das Handy. Obwohl acht von zehn Lenkern selbst sagen, dass das Schreiben oder Lesen von Nachrichten ablenkt, nützt ein Drittel das Handy am Steuer – obwohl es verboten ist.

Das ergab eine Umfrage des Ifes-Instituts im Auftrag der Asfinag. Der Autobahnbetreiber startet nun die Info-Kampagne „Hallo Leben“. Jeder Zehnte gab sogar an, häufig das Mobiltelefon ohne Freisprecheinrichtung zu nützen. Insbesondere im Stop-and-go-Verkehr greift jeder Vierte oft zum Handy, kam bei der Umfrage unter 1000 Autofahrern, durchgeführt im April, heraus. Mehr als die Hälfte  gab sogar an, während der Fahrt bereits Videos oder Fotos aufgenommen zu haben. Besonders „beliebt“ sind Naturereignisse wie Sonnenauf- und -untergang oder Regenbögen, diese haben 19 Prozent der Befragten bereits abgelichtet. 2017 starben auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen 56 Personen. Durch Unachtsamkeit oder Ablenkung kamen 19 Menschen ums Leben.