Große Kreisübung der Feuerwehren

08.05.2018 • 20:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Rauchschwaden drangen aus dem Salvatorkolleg. fETZ
Rauchschwaden drangen aus dem Salvatorkolleg. fETZ

Hörbranz Dichte Rauchschwaden im Stiegenhaus und Kellergeschoß des Salvatorkollegs, mehrere Personen vermisst und zusätzlich ein Lkw-Brand vor dem ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Klosters durch Brandstiftung. Das war die Übungsannahme bei der diesjährigen großen Feuerwehrkreisübung am Montag im Leiblachtal, die von der Ortsfeuerwehr Hörbranz organisiert wurde. Kurz nachdem noch Ruhe und Besinnlichkeit über dem Salvatorkolleg in der Leiblachtalgemeinde lag, wurde das Kloster samt Anwesen in flackerndes Blaulicht und hektische, aber geordnete Betriebsamkeit getaucht. Im ehrwürdigen Salvatorianerkloster war der Feueralarm ausgebrochen, die Sirenen schrillten ohrenbetäubend, und aus Fenstern und Türen drang dichter Rauch. Rund 100 Mitglieder der Feuerwehr mit 13 Fahrzeugen der Wehren Hörbranz, Lochau, Hohenweiler, Möggers und Eichenberg probten gemeinsam den Ernstfall.

Genaustens beobachtet wurde die Großübung, die einmal im Jahr abwechselnd in jeder Leiblachtalgemeinde stattfindet, vom Feuerwehrinspektor des Bezirkes Bregenz, Herbert Österle. Außerdem waren Übungsbeobachter von den Feuerwehren Krumbach, Langenegg, Sibratsgfäll, Riefensberg, Hit­tisau und Lingenau vor Ort und achteten auf die einzelnen Handgriffe der Feuerwehrkameraden.

Rund hundert Feuerwehrleute nahmen an der Kreisübung teil. Fetz
Rund hundert Feuerwehrleute nahmen an der Kreisübung teil. Fetz