Land am Weg zur Modellregion für zukunftsfähiges Wirtschaften

08.05.2018 • 17:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz Ein innerhalb von zwei Jahrzehnten mehr als vervierfachtes Exportvolumen von inzwischen mehr als 10 Milliarden Euro und Zahlungen vom Land an die Europäische Union, die sich im Hinblick auf die aus Brüssel zurückgeflossenen Fördermittel die Waage halten: Vor diesem Hintergrund betont LH Markus Wallner (VP) anlässlich des heutigen Europatages „die Bedeutung länderübergreifender Zusammenarbeit, insbesondere in den Grenzregionen der EU“. Die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) könne „Impulsgeber“ solcher Entwicklungen sein. Wallner verwies dabei mit Martina Büchel-Germann als Chefin der Abteilung Europaangelegenheiten auf das neue strategische IBK-Leitbild, mit dem das Miteinander rund um den See zusätzlich gestärkt werden soll.

Politische Mitsprache der Regionen

Es gehe darum, aktuelle Herausforderungen gemeinsam und zeitgemäß anzugehen. „Wir wollen bestmögliche länder- und branchenübergreifende Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Arbeit, Wissenschaft und Innovation. Die Region soll sich gemeinsam weiterentwickeln.“ Unverändert würden im Leitbild auch natürliche Ressourcen eine wichtige Rolle spielen: So gelte es etwa einem haushälterischen Umgang mit Boden und Landschaft Sorge zu tragen und Energieeffizienz zu fördern. Die Mitgliedschaft in der EU habe sich für Vorarlberg „insgesamt positiv ausgewirkt“. Zugleich verstärke das Land die Öffentlichkeitsarbeit, um über grenzübergreifende regionale Zusammenarbeit und politische Mitsprache der Regionen in der EU verstärkt zu informieren und Chancen und Herausforderungen aufzuzeigen. Zu diesem Zweck hat das Land 2018 die Aufgabe eines Europe Direct Information Centers (EDIC) übernommen, erläuterte Büchel-Germann. EDIC ist ein Informationsnetzwerk der EU-Kommission für alle Bürger. VN-TW

„Wir wollen eine bestmögliche länder- und branchenübergreifende Zusammenarbeit.“