Vorarlberger unter Betrugsverdacht

08.05.2018 • 20:29 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bregenz, Salzburg Der 58-jährige Vorarlberger Präsident eines Vereins im Pongau, dessen Mitglieder günstig Neuwagen vom Verein leasen konnten, ist unter Betrugsverdacht geraten. Laut Polizei wurden Mitgliedsbeiträge zweckwidrig verwendet und auch in hochriskante Investments veranlagt. Der Schaden für 81 Mitglieder aus ganz Österreich soll sich auf mindestens 700.000 Euro belaufen.

Der beschuldigte Vorarlberger hatte den Verein im Jahr 2016 gegründet. Er war für alle Bank­angelegenheiten und Investments alleine zeichnungsberechtigt. Der Verein, der seit dem Vorjahr auch in der Schweiz und in Deutschland tätig war, agierte nach einem Pyramidensystem. Dazu wurden Mitglieder eigens geschult und als Multiplikatoren eingesetzt.

Anzeige bei Staatsanwaltschaft

Der Verdächtige wird bei der Staatsanwaltschaft Salzburg wegen schweren Betrugs und Untreue angezeigt.