Studenten feiern ersten Schritt

09.05.2018 • 18:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

SPÖ-Antrag mit Studentenwünschen abgelehnt. Aber es wird evaluiert.

Bregenz Die Studentenvertreter der Pädagogischen Hochschule und des Landeskonservatoriums haben sich bereits Anfang des Jahres an die Landespolitik gewandt. Sie hatten drei Wünsche. Erstens: Das Öffi-Ticket soll auch für Studenten günstiger werden, die über 26 Jahre alt sind. Zweitens: Unterstützung für Fahrkosten nach Innsbruck. Bekanntlich müssen PH-Studenten zukünftig mindestens einmal pro Woche nach Innsbruck fahren. Drittens: Vorarlberg soll Wohnbeihilfe an Vollzeitstudenten bezahlen. Denn bisher erhalten nur Studenten eine solche, wenn sie zumindest 50 Prozent arbeiten. „In acht Bundesländern gibt es die Beihilfe für Studenten, nur bei uns nicht“, ärgert sich Studentenvertreter Anton Wimmer. Nun sei zumindest ein erster Schritt getan. Zwar stimmte nur die SPÖ für die Wohnbeihilfe und nur SPÖ und FPÖ votierten für die Tickets sowie die Unterstützung für die Fahrt nach Innsbruck. Allerdings beschlossen die Parteien einen Kompromiss. Das Land soll sich beim Bund dafür einsetzen, dass die Pendlerkosten nach Innsbruck beim Fahrkostenzuschuss berücksichtigt werden. Zudem wird das Land bei der nächsten Tarifreform die Öffi-Tickets für Studenten jeglichen Alters reduzieren. Und der Vorschlag eines Wohnkostenzuschusses wird evaluiert. Immerhin.

„In acht Bundesländern gibt es Wohnbeihilfe für Studenten, nur bei uns nicht.“