Kameradschaftsbund ortet bei Heeresreform einen Rückschritt

11.05.2018 • 17:20 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Verteidigungsminister Kunasek kündigte eine Strukturreform im Bundesheer an.APA
Verteidigungsminister Kunasek kündigte eine Strukturreform im Bundesheer an.APA

WIen Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) stößt mit seiner angekündigten Strukturreform beim Vorarlberger Kameradschaftsbund auf wenig Gegenliebe. Landespräsident Alwin Denz lehnt diese namens der 5000 Mitglieder ab. Die zugesagte vierte Kompanie im Jägerbataillon in Bludesch werde gestrichen, bevor sie überhaupt aufgestellt wurde und das Bataillon aus der Verantwortung des Militärkommandos entlassen. Damit stehe man wieder am Anfang der Forderungen nach regional eigenständigen, einsatzfähigen, gut ausgebildeten und ausgerüsteten Soldaten im Land. Dass jedes Militärkommando eine eigene Pionierkompanie bekommen soll, bezeichnet Denz als schwache Kompensation der Strukturverluste im Land. Zudem könne die Zusage nicht gehalten werden, einen Großteil der Vorarlberger Wehrpflichtigen künftig im eigenen Land auszubilden.