„Rechte, über Jahrzehnte hart erkämpft, sind jetzt in Gefahr“

11.05.2018 • 17:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Dornbirn „Noch nie gab es solche Angriffe auf die Arbeitnehmer und den Sozialstaat wie jetzt unter der Regierung von Volkspartei und Freiheitlichen.“ Unter diesem Motto steht ein Antrag der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) gegen die ihrer Meinung nach arbeitnehmerfeindliche Bundesregierung, der bei der AK-Vollversammlung am kommenden Donnerstag, 17. Mai, verabschiedet werden soll. „Mit großem Bedauern mussten wir feststellen, dass über Jahrzehnte hinweg hart erkämpfte Recht für Arbeitnehmer in diesem Land von den falschen Verantwortungsträgern mit einem Wisch zunichte gemacht werden können“, schlägt AK-Vizepräsidentin Manuela Auer (SP) Alarm.

„Fehlentwicklung entgegentreten“

Aus ihrer Sicht sind Arbeitnehmer mehr denn je gefordert, Fehlentwicklungen, die durch die Bundesregierung verursacht werden, massiv entgegenzutreten, betont Auer. „Der größte geplante Anschlag auf die Rechte der hart arbeitenden Menschen in diesem Land ist der Angriff auf deren Ruhephasen und Freizeit“, spart Auer nicht mit Kritik am Kurs der Regierung und meint damit die geplante Arbeitszeit-Flexibilisierung hin zum generellen Zwölf-Stunden-Tag und einer 60-Stunden-Woche. VN-TW

„Der größte Angriff aller Zeiten auf Arbeitnehmer und Sozialstaat muss abgewehrt werden.“

vn.at/mehrwissen

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