Unfallvoyeuren drohen Strafen bis zu 500 Euro

Vorarlberg / 11.05.2018 • 20:42 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Sogenannte Unfallgaffer sollen zur Kasse geben werden können. VN/HB
Sogenannte Unfallgaffer sollen zur Kasse geben werden können. VN/HB

Wien Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) hat am Donnerstag in der Zeit im Bild um 13 Uhr seine bereits im Februar angekündigten Pläne präzisiert, wie gegen Unfallvoyeurismus vorgegangen werden soll. Laut dem am Freitag in Begutachtung gegangenen Gesetzesentwurf sollen Wegweisungen von Schaulustigen und großräumige Absperrungen sowie Geldstrafen von bis zu 500 Euro ermöglicht werden. Einsatzkräfte würden immer öfter von Schaulustigen in ihrer Arbeit behindert, die das Geschehen filmen und so auch die Privatsphäre der Opfer ignorieren. Laut dem Ressortchef gäbe es derzeit jedoch keine Konsequenzen, wenn diese Menschen weggewiesen werden. Diese Lücke soll nun geschlossen werden, wobei es dem Innenminister weniger ums Strafen als um die Bewusstseinsbildung gehe, so Kickl.