Achtsamer und vorbildlicher Umgang mit Tieren

14.05.2018 • 17:10 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Tierschutzpreisträger 2017 mit Initiatorin Verena Daum, dem ehem. LR Erich Schwärzler und Landesveterinär Norbert Greber im BSBZ Hohenems. LERCH
Tierschutzpreisträger 2017 mit Initiatorin Verena Daum, dem ehem. LR Erich Schwärzler und Landesveterinär Norbert Greber im BSBZ Hohenems. LERCH

Tierfreunde können sich noch bis 30. Mai für den Tierschutzpreis bei der Ombudsstelle anmelden.

SCHWARZACH Zahlreiche Vorarlberger Tierfreunde haben schon im vergangenen Jahr mitgemacht und ihre Projekte in den Kategorien „Ehrenamt“ und „Beruflicher Umgang“ bei der Tierschutzombudsstelle in Bregenz eingereicht. Ausgezeichnet wurden nicht nur vorbildliche Kleintierzüchter, sondern auch die Projekte im Bildungsbereich, etwa „Vom Ei zum Küken“ vom Kindergarten Lingenau sowie das Bienenprojekt der Volksschule, weiters das Wald- und Wildengagement des Kindergartens Oberer Riegel in Feldkirch.

Im beruflichen Umgang mit unseren Tieren als fühlende Wesen setzt die Familie Nigg auf dem Inafärahof in Schnifis auf gesunde Heumilch, eigenen Kartoffelanbau und hat hierfür auch fünf Pferde im Einsatz. Die Familie Rauch in Schlins hat ihre Hochlandrinder in Mutterkuhhaltung lange auf der Alp, und auf dem Hof fühlen sich die Tiere mit viel hofeigener Einstreu wohl. Der Andelsbucher Landwirt Reinhard Bär melkt mit seiner Familie sein behörntes original Braunvieh von Hand, damit auch sicher keine Reinigungsmittelrückstände aus Rohren von Melkanlagen in seinen herrlichen Käse gelangen, und er ist besonders stolz darauf, dass seine verdiente Kuh Flecki heuer 19 Jahre alt geworden ist.

Auf dem Biohof Martenetsch in Weiler sind für die Familie Martin Kathan Weidehaltung und Auslauf für die Mutterkuhherde eine Selbstverständlichkeit. Auch die Ziegen fühlen sich sichtlich wohl. Auf der Schafalpe Garsella tummelt sich die glückliche Herde mit 120 Tieren von Kurt Studer aus Feldkirch in idyllischer Natur.

Auch Ingo Vaschauner hat sich auf seinem Biohof in Satteins der Mutterkuhhaltung verschrieben und ist als selbstständiger Landschaftspfleger auch um gesunde Wiesen und Felder bemüht. Und den vorbildlichen Bioheumilchbetrieb von Oswald Ganahl in Bartholomäberg können sich alle Interessierten gerne anschauen.

Der heurige Anmeldecountdown für alle Vorarlberger Tierfreunde läuft noch bis zum 30. Mai, also gleich einreichen bei der Vorarlberger Tierschutzombudsstelle in Bregenz. VD

tierschutzombudsmann@vorarlberg.at; Anmeldeformular: http://VN.AT/suemJS