Vertreter statt Sachwalter

15.05.2018 • 16:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Notar Richard Forster. VN/Hartinger
Notar Richard Forster. VN/Hartinger

Mit neuem Erwachsenenschutzgesetz wird das Sachwalterrecht grundlegend reformiert

Schwarzach Mit 1. Juli 2018 tritt das Erwachsenenschutzgesetz in Kraft. Dadurch wird das bisherige Sachwalterrecht grundlegend reformiert. Selbstbestimmung und Entscheidungshilfe für die Betroffenen werden in den Mittelpunkt gestellt. Personen sollen künftig nurmehr dann im Rechtsverkehr vertreten werden, wenn sie das entweder selbst so wollen oder dies zur Wahrung ihrer Interessen und Rechte unumgänglich ist. Das neue Gesetz beruht auf einem 4-Säulen-Modell (Vorsorgevollmacht/Gewählte Erwachsenenvertretung/Gesetzliche Erwachsenenvertretung/Gerichtliche Erwachsenenvertretung). Der „Gerichtliche Erwachsenenvertreter ist dabei das letzte Mittel“, wie Notar Richard Forster erklärt. Auch führe die Bestellung prinzipiell nicht automatisch zum Verlust der Geschäftsfähigkeit, sagt Forster. Zudem können ab dem 1. Juli 2018 auch mehrere Personen zu Erwachsenenvertretern bestellt werden, dies allerdings nur für unterschiedliche Wirkungsbereiche.

Richard Forster beantwortet am Freitag, dem 18. Mai, von 14. bis 15.30 Uhr zusammen mit Notariatskandidat Martin Schüssling am VN-Telefon alle Fragen zum Thema Erwachsenenschutzgesetz. VN-REH

Notariatskandidat Martin Schüssling. bertolini
Notariatskandidat Martin Schüssling. bertolini

VN-Telefonaktion mit Notar Richard Forster und Notariatskandidat Martin Schüssling: 18. Mai, 14.00 bis 15.30 Uhr (05572/94 94 00).