Die Suche nach Vorzeigeschulen

17.05.2018 • 16:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Gudrun Brunner, Simone Kots, Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink und Johann Scheffknecht (v.l.) berichteten über den Schulpreis.VN/HK
Gudrun Brunner, Simone Kots, Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink und Johann Scheffknecht (v.l.) berichteten über den Schulpreis.VN/HK

Der Vorarlberger Schulpreis erlebt
seine zweite Auflage.

Lustenau  „Sprache gemeinsam leben“: Unter diesem Motto steht der vom Land und dem Landesschulrat zum zweiten Mal ausgeschriebene Vorarlberger Schulpreis. Für Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink (57) stehen dabei die Sieger schon jetzt fest. Es sind alle Bildungsstätten, die sich am Wettbewerb beteiligen. „Sie belegen, dass sie sich auf den Weg begeben und signalisieren damit Öffnung. Das allein ist schon ein Qualitätsmerkmal.“

Die Kriterien

Im vergangenen Jahr waren es 20 Schulen, die sich auf die Suche nach innovativen Lehr- und Lernkonzepten begaben und versuchten, passende Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu finden. Genau diese Kriterien sind im Wettbewerb gefordert. Jene, die das im vergangenen Jahr nach Einschätzung der Jury am besten schafften, waren die Volksschule Ludesch, die Neue Mittelschule Höchst sowie die Handelsakademie und Handelsschule Lustenau.

„Für uns war es wichtig ein externes Feedback über unser pädagogisches Konzept zu bekommen“, begründet Simone Kots, Direktorin der VS Ludesch, die Teilnahme ihrer Schule am letztjährigen Bewerb. Dass ihre Bildungsstätte dann den Preis in ihrer Kategorie gewann, freute die Schulgemeinschaft ganz besonders.

15.000 Euro Preisgeld

Große Freude herrschte auch an der Mittelschule Höchst. „Wir befanden uns zum damaligen Zeitpunkt schon in einem Evaluationsprozess mit der Universität Göttingen. Das hat uns motiviert, beim Schulpreis mitzumachen. Die professionelle und wertschätzende Jury hat mich sehr beeindruckt“, schildert Direktorin Gudrun Brunner (60) ihre Erfahrungen mit dem Bewertungsverfahren beim Vorarlberger Schulpreis.

Für HAK-Lustenau-Direktor Johann Scheffknecht war die Beurteilung der Schule aus verschiedenen Perspektiven ausschlaggebend dafür, sich am Wettbewerb zu beteiligen. „Der Schulpreis gab den Anstoß für eine Reihe von Projekten und Initiativen.“

Die Ausschreibung des Vorarlberger Schulpreises richtet sich auch heuer an alle öffentlichen und privaten Schulen im Land. Diese können sich ab sofort bis spätestens zum 31. Oktober dieses Jahres in den Kategorien Grundstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II bewerben. In jeder Kategorie werden jeweils drei Preise vergeben. Dank der Unterstützung durch die Wirtschaftskammer und die Industriellenvereinigung wartet ein Preisgeld von 15.000 Euro auf die Sieger. Die Jury besteht aus Schulexperten aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Liechtenstein. VN-HK