Eintauchen in ein neues Badevergnügen

Vorarlberg / 17.05.2018 • 16:18 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Das Bludenzer Freibad einst (l.) und jetzt: Nach dem Umbau präsentiert sich die Freizeiteinrichtung in einem völlig neuen Erscheinungsbild. VN/Steurer
Das Bludenzer Freibad einst (l.) und jetzt: Nach dem Umbau präsentiert sich die Freizeiteinrichtung in einem völlig neuen Erscheinungsbild. VN/Steurer

Nach zweijähriger Pause startet das sanierte Val Blu mit einem Tag der offenen Tür in die Badesaison.

Bludenz Wenn heute um 10 Uhr die offizielle Eröffnung des runderneuerten Bludenzer Freibads erfolgt, liegt eine lange und intensive Bauphase hinter den Verantwortlichen des Val Blu. In der einst ältesten Badeanlage des Landes – das ehemalige Kinderbecken stammt aus dem Jahr 1957 – ist im Rahmen der 18-monatigen Bauphase praktisch kein Stein auf dem anderen geblieben, wie die Drohnenaufnahmen von 2014 und 2018 eindrucksvoll veranschaulichen.

Doch nicht nur äußerlich hat sich einiges getan. Auch die in die Jahre gekommene und für die Öffentlichkeit unzugängliche Schwimmbadtechnik wurde im Zuge des Umbaus dem neuesten Stand angepasst. Insbesondere bei der Wasseraufbereitung hat das deutliche Auswirkungen, zum einen auf die Betriebskosten und zum anderen auch auf die Wassertemperatur, die durch die Kooperation mit der Firma Getzner in Zukunft über Fernwärme erfolgen wird.

„So wie sich die Anlage heute präsentiert, glaube ich, dass sie von den Bludenzern gut angenommen wird“, ist Bürgermeister Mandi Katzenmayer (67) überzeugt. „Alles neu, alles besser und doch vieles beim Alten“, beschreibt der Stadtchef die Grundintention des Neubaus. Eines war ihm dabei besonders wichtig: das 50-Meter-Sportbecken musste wettkampftauglich erhalten bleiben bzw. ein Teil der neuen Anlage sein. Somit ist das Bludenzer 50-Meter-Becken, das vom Hang in die Ebene „wanderte“ und unmittelbar neben dem Kinderbecken situiert ist, eines von nur drei Wettkampf-Sportbecken in ganz Vorarlberg.

Neues Eingangsgebäude

Eine bessere Erreichbarkeit des Bades wurde durch den Bau des neuen Eingangsgebäudes an der Stadionstraße erreicht, wo sich der Eingang bereits vor dem Umbau im Jahr 1998 befand. Zudem verfügt die neue Freibadanlage neben dem Sport- und dem Kinderbecken über eine Rutschanlage, ein Kinderplanschbecken, einen Matschplatz, Spielelemente sowie einen Beachvolleyballplatz. Stolz ist man in Bludenz, dass man neben dem 1-Meter-Brett auch wieder einen 3-Meter-Turm hat. Gemeinsam mit dem Beachvolleyballplatz soll das einen Anreiz für Jugendliche schaffen. „Mit der neugestalteten Freibad­anlage können wir sowohl höchsten sportlichen Anforderungen als auch den Bedürfnissen von Familien mit Kindern gerecht werden“, freut sich Val Blu Geschäftsführer Jakob Glawitsch (32).

6,9 Millionen Euro wurden insgesamt in die moderne Freizeiteinrichtung investiert. Neben einer Förderung durch das Land kann sich die Stadt bei der Finanzierung auch auf die Unterstützung ihrer Nachbargemeinden Innerbraz, Stallehr, Lorüns, Bürs und Nüziders bauen, die rund 500.000 Euro beisteuern.

Im Rahmen eines Tags der offenen Tür können sich heute ab 13 Uhr alle ein Bild von der neuen Anlage machen. Dazu wird auch die Ende März eröffnete Sauna zwischen 13 und 18 Uhr zugänglich sein. VN-JS

„So wie sich die Anlage heute präsentiert, wird sie gut angenommen werden.“

Val Blu Freibad Bludenz

Baubeginn Dezember 2016

Eröffnung 18. Mai 2018

Gesamtkosten 6,9 Millionen Euro

Infrastruktur

1500 m² Wasserfläche

50-Meter-Sportbecken

Sprungturmanlage (1- und 3-Meter)

Kinderbecken

2 Kinderplanschbecken

Trio-Slide-Rutschanlage

Speedrutsche

Beachvolleyballplatz