Geld aus der Landeskasse für Wasserinfrastruktur in Gemeinden

Vorarlberg / 03.06.2018 • 16:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Raggal Mit insgesamt fast zwei Millionen Euro fördert die Landesregierung die Umsetzung von vier weiteren wasserbaulichen Projekten im Land. Das Investitionsvolumen für die Maßnahmen in den Gemeinden Raggal, Nenzing, Tschagguns und Lustenau beläuft sich in Summe auf rund 6,34 Millionen Euro. „Eine leistungsfähige Wasserinfrastruktur ist entscheidend, wenn wir über die hohe Lebensqualität in unseren Gemeinden sprechen“, begründet LH Markus Wallner die Unterstützung. „Solche Investitionen in die Lebensraumqualität setzen auch immer einen bedeutenden wirtschaftlichen Impuls. Es werden Arbeitsplätze vor Ort gesichert und die Wertschöpfung bleibt in der Region.“

Kostspieliges Nenzing

Am kostspieligsten ist das Projekt in Nenzing. Über 2,3 Millionen Euro werden in die Erweiterung der Wasserversorgungsanlage in den Siedlungsgebieten Gurtis und Rungeletsch investiert. Die Unterstützung beläuft sich auf mehr als 620.000 Euro. Um rund zwei Millionen Euro wird auch in Tschagguns die Wasserversorgungsanlage saniert und erweitert. Von Landesseite sind mehr als 710.000 Euro in Aussicht gestellt worden. Um 600.000 Euro wird in Raggal ein Kanalkataster für das Gemeindegebiet erstellt und die Hausanschlüsse erfasst. Die Förderung liegt bei 210.000 Euro. Kosten in Höhe von über 1,35 Millionen Euro fallen für ein Ausbauprojekt in Lustenau an. Vorgesehen ist, eine neue Verbundleitung zu errichten und das Wasserleitungsnetz in der Schützengartenstraße auf den neuesten Stand zu bringen. Weiters soll der Transformator im Wasserwerk erneuert werden. Die Förderung beläuft sich auf über 360.000 Euro.

„Eine leistungsfähige Wasserinfrastruktur ist für die Lebensqualität entscheidend.“