Vorarlberg ein Narrenland

24.02.2019 • 16:15 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Beim großen Fasnatsumzug in Feldkirch tanzten Menschen und Puppen gleichermaßen.
Beim großen Fasnatsumzug in Feldkirch tanzten Menschen und Puppen gleichermaßen.
Gute Laune war in der Montfortstadt das Gebot der Stunde. Es hielten sich alle dran.
Gute Laune war in der Montfortstadt das Gebot der Stunde. Es hielten sich alle dran.
Dieser entzückende Fliegenpilz zeigte sich beim Herder Umzug. Er strahlte mit der Sonne um die Wette.
Dieser entzückende Fliegenpilz zeigte sich beim Herder Umzug. Er strahlte mit der Sonne um die Wette.
In Ludesch sorgten 800 Mäschgerle in 20 Gruppen für ausgelassene Stimmung beim Umzug.
In Ludesch sorgten 800 Mäschgerle in 20 Gruppen für ausgelassene Stimmung beim Umzug.

Umzüge in Feldkirch, Hard, Ludesch und Lochau brachten tausende Mäschgerle und Zaungäste auf die Straßen.

Feldkirch, Schwarzach 85 auftretende Gruppen mit 3000 Narren, 20.000 Zuschauer, Konfetti, Zuckerle, Glühweinduft und Jubel, Trubel: Das war die Montfortstadt Feldkirch am Tag des großen Faschingsumzugs.

Kurz nach halb zwei am Sonntag war es, als nach mehreren Festivitäten im Vorfeld die gastgebenden Spältaschränzer Feldkirch den gigantischen Umzug eröffneten. Ihnen folgten die Spältabürger mit Graf Rudolf IX und Gefolge, die den Jubel der Menge auf ihrer Tour von der Vorstadt bis zur Neustadt mit großer Freude entgegennahmen.

Grenzenlose Fantasie

Es folgten ihnen 84 weitere Formationen, darunter viele Musikgruppen, die mit zahlreichen Ohrwürmern das staunende Volk im Rhythmus-Modus hielten. Man sah Gaukler, Hexen, Feen, Teufel, Waldmenschen und Gardemädchen, Clowns, Gaukler und Fabelwesen. Der Fantasie bei den Kostümen waren dabei keine Grenzen gesetzt. Mit der Feldkircher Altstadt als Kulisse bot sich Besuchern wie Teilnehmern ein farbenprächtiges Bild. Die Zuschauer standen nicht nur am Rand des Umzugsparcours, viele Schaulustige scharten sich an den Fenstern der umliegenden Häuser, um sich am ausgelassenen Treiben zu ergötzen.

Viele ausländische Gäste<br>

,Dass der größte Faschingsumzug im Land auch ausländische Gäste anzieht zeigte sich an den zahlreichen Gruppen aus der Schweiz und Deutschland. „Meine Familie und die meines Bruders sind schon zum zweiten Mal aus Ravensburg zum Feldkircher Umzug gekommen“, erzählte Jürgen Brauchle (56) bestens gelaunt den VN. Geduldig warteten er und seine Frau auf die vorletzte Formation mit Namen Lumpenmusik Bixxawuahler. „Es sind dort alle unsere drei Kinder dabei“, freute sich der Schwabe, für den die Fasnat jedes Jahr ein absoluter Höhepunkt ist.

Narren im Sonnenschein

In Hard begeisterten am Samstag bestens gelaunte Mäschgerle die begeisterten Zuschauer. 60 Gruppen waren in der Bodenseekommune am närrischen Werk. Dazu gesellten sich Prinzenpaare aus Bregenz, Höchst und Doren sowie von der Fluh. Einmal mehr hatten die Mufänger das Spektakel bestens organisiert.Auch im Leiblachtal ging’s rund. Der Ore-Ore-Kinderfasching mit tollem Umzug fand am Sonntag in Lochau vor einer wahren Traumkulisse statt. Mit „Ore, Ore“, „Ruggi, Ruggi – Hoo“, Gwiggaq, Gwigga – Hoo“und anderen Fasnatsrufen ging’s durch die Straßen bis zur großen gemeinsamen Faschingsparty im Schulhof und in der Festhalle.

Fest in Narrenhand war am Samstag auch Ludesch. Dort sorgten rund 800 Mäschgerle in 20 Gruppen für beste Stimmung beim Umzug. Bei herrlichem Sonnenschein hatte die Fasnatzunft Räbaschwänz geladen. So zogen Kindergartenkinder, Volksschüler, Ortsvereine Faschningsgruppen und befreundete Zünfte durch den Ortskern der Blumenegggemeinde.

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