Brandner Vereine rücken zusammen

Vorarlberg / 27.02.2019 • 16:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Wo sich jetzt  Feuerwehr, Bergrettung und Bauhof befinden, soll das neue Vereinhaus in Brand entstehen. VN
Wo sich jetzt Feuerwehr, Bergrettung und Bauhof befinden, soll das neue Vereinhaus in Brand entstehen. VN

Baustart für neues Vereinshaus in Brand soll im Frühsommer erfolgen.

BRAND In Brand wurden in den letzten Tagen und Wochen die Weichen für den Bau des neuen Vereinshauses gestellt. Wie berichtet sollen künftig Feuerwehr, Bergrettung, Trachtenkapelle, Skiklub und Bauhof in einem neuen Gebäude gemeinsam unterkommen. Die Kosten für den Neubau, der nach den Plänen des Architekturbüros Matthias Bär errichtet wird, belaufen sich auf rund vier Millionen Euro.

Nachdem in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung die ersten Ausschreibungen beschlossen wurden, konnte nun die Bauverhandlung abgehalten werden. „Ende März sollten die ersten Auftragsvergaben erfolgen. Läuft alles glatt, kann der Baustart im Mai/Juni erfolgen“, informiert Bürgermeister Michael Domig (47) auf VN-Anfrage.

„Platz der Begegnung“

Das neue Vereinsaus entsteht am Standort, auf dem sich derzeit Feuerwehr, Bergrettung und Bauhof befinden. „Das bestehende Gebäude stammt aus den 1950er Jahren und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an so ein Haus. Auch aufgrund der beengten räumlichen Verhältnisse – seien es die jeweiligen Garagen, der Bauhof oder die Proberäume für die Musik – war Handlungsbedarf gegeben“, so der Gemeindechef, der hoffte, dass „mit dem Vereinshaus auch ein Platz der Begegnung entsteht“.

Die Planungen und Vorarbeiten für das Großprojekt laufen in der Tourismusgemeinde schon seit längerem. „Im Zuge der Vorbereitungen waren neben Gemeindevertretern immer auch die Obleute der Nutzungsgruppen eng in das Projekt eingebunden“, sagt Domig. Nachsatz: „Die Idee dahinter ist, dass jeder Verein zwar seinen eigenen Bereich hat, bestimmte Infrastrukturen aber gemeinsam genutzt werden.“

Übergangslösung

Für die Dauer der Bauarbeiten, die voraussichtlich zwölf Monate in Anspruch nehmen werden, müssen die am Standort befindlichen Nutzergruppen kurzfristig übersiedeln. „Für die Feuerwehr werden Container bei der Postgarage aufgestellt. Der Bauhof wird bis Ende des Jahres beim alten Fußballplatz unterkommen“, so Domig abschließend.