Montafoner Jugendliche präsentieren Bürgermeister ihre Anliegen

Vorarlberg / 28.02.2019 • 19:25 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Elke Martin und Kerstin Lubetz präsentierten die Ergebnisse der Workshops, die zuvor in den Gemeinden stattgefunden hatten. str
Elke Martin und Kerstin Lubetz präsentierten die Ergebnisse der Workshops, die zuvor in den Gemeinden stattgefunden hatten. str

Jugendkoordinatorin, Projektbegleiterin und Jugendliche informierten Bürgermeister.

Schruns Es hat sich über mehrere Wochen hingezogen, das Projekt „Jugendbeteiligung im Montafon“. Erste Ergebnisse und Erkenntnisse wurden vergangene Woche von Jugendlichen, der Jugendkoordinatorin Elke Martin sowie Projektbegleiterin Kerstin Lubetz den interessierten Bürgermeistern des Montafons im Standesgebäude präsentiert.

Eines gleich vorweg: So unterschiedlich die Gemeinden sind, so different präsentierten sich auch die Anliegen der Jugendlichen sowie die positiven Rückmeldungen. Aus diesem Grund hatten die Verantwortlichen des Jugendforums Montafon immer zwei Gemeinden wie beispielsweise St. Gallenkirch und Gaschurn zu einem Workshop eingeladen. Auch Schruns und Tschagguns wurden zusammengefasst sowie Vandans und St. Anton bzw. Silbertal und Bartholomäberg.

Erinnerungsgeschenk

„Wir haben im Rahmen der Workshops dabei nachgefragt, was den Jugendlichen besonders gut in ihrer Gemeinde gefällt und was es zu verbessern gilt“, erklärte Lubetz einleitend. Die Ergebnisse aus den jeweiligen Gemeinden wurden sodann aufgelistet und präsentiert; ebenfalls wurde ein kleines Präsent an die Bürgermeister überreicht, das nun an die Anliegen erinnern soll: In Vandans stand beispielsweise die Realisierung eines Jugendraums ganz oben, während den Jugendlichen in der Innerfratte neben erweiterten Öffnungszeiten im neu geschaffenen Jugendraum JAM-G auch die Anpassung der Schulzeiten an die Busfahrzeiten ein Anliegen war.

Auch Bürgermeister Burkhard Wachter erhielt ein kleines Präsent.mez
Auch Bürgermeister Burkhard Wachter erhielt ein kleines Präsent.mez

Außerdem wünschten sich die Jugendlichen quer durch alle Gemeinden mehr Raum für ältere Jugendliche. Antonio della Rossa, Leiter des Montafoner Jugendzentrums JAM, konnte dafür ganz spontan eine Lösung anbieten. „Wir könnten etwa im JAM spezielle Öffnungszeiten nur für ältere Jugendliche anbieten.“
In Vandans kann sich Kerstin Lubetz die Einrichtung einer Arbeitsgruppe mit engagierten Jugendlichen vorstellen, um einen Jugendraum zu initiieren und zu gestalten. „Die Workshops haben zudem gezeigt, dass wir das Jugendforum bekannter machen müssen, damit Jugendliche wissen, wohin sie mit ihren Anliegen kommen können“, so Jugendkoordinatorin Martin.

„Eines ist sicher, es ist ein Entwicklungsprozess, der mit den Workshops erst den Anfang genommen hat. Diesen Prozess begrüßen wir natürlich und werden diesen so gut es geht fördern“, so Standesrepräsentant Herbert Bitschnau abschließend. STR