600.000 Euro aus Landesbudget für regionale Zusammenarbeit

05.03.2019 • 17:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz Gemeindeübergreifende Zusammenarbeit lohnt sich. Jüngstes Beispiel dafür: Den Regionalplanungsgemeinschaften Bregenzerwald und Klostertal-Arlberg hat die Landesregierung für die erste Förderperiode in Summe mehr als 600.000 Euro als Basisförderung zugesagt. Das teilten Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP, 51) und Raumplanungsreferent Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (ÖVP, 63) mit.

„Gemeindeüberschreitende Kooperationen sind eine taugliche Antwort auf aktuelle und kommende Herausforderungen“, begründet Wallner die finanzielle Unterstützung.

Starker Partner

Indem das Land in Sachen Gemeindekooperationen als ein starker und verlässlicher Partner auftritt, werde der positiven Dynamik bei der Zusammenarbeit ein zusätzlicher Impuls verliehen, so Wallner weiter. Die Vorteile von intensivierten regionalen Kooperationen liegen für ihn und den Landesstatthalter auf der Hand: „Abläufe lassen sich in unterschiedlichen Bereichen effizienter und kostengünstiger gestalten, wenn eine Region an einem Strang zieht. Davon profitieren in Folge die Bürgerinnen und Bürger“, ist der Landeshauptmann überzeugt.

Zielvereinbarung

Erforderlich für den Erhalt der Basisförderung ist eine mehrjährige Zielvereinbarung, die zwischen der Region und dem Land getroffen wird. „Land und Gemeinden sind sich einig darüber, dass ein verstärktes Miteinander auf regionaler Ebene unverzichtbar ist“, ergänzt Rüdisser.

Er verweist in dem Zusammenhang auf die neue Förderungsstrategie samt Förderungsrichtlinien zur Regional- und Gemeindeentwicklung, die vor etwas mehr als einem Jahr in Kraft getreten ist. „Erklärtes Ziel ist eine stärkere Unterstützung der regionalen Zusammenarbeit und regionaler Planungsprozesse“, sagt der Landesstatthalter.

Neben den jetzt in Aussicht gestellten Förderungen für die beiden genannten regionalen Gemeindeinitiativen haben bereits fünf weitere Regios eine Förderungszusage erhalten. Mit der Basisförderung steht das Land den Regios bei ihren Strukturaufwendungen zur Seite. Der Aufbau einer funktionierenden Regio-Geschäftsstelle steht dabei im Vordergrund.