Onkologische Kooperation mit St. Gallen als erfolgreich eingestuft

05.03.2019 • 18:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

bregenz Die harsche Kritik der Elterninitiative „prokinderonko“ im Zusammenhang mit der Versorgung krebskranker Kinder in Dornbirn bzw. St. Gallen und Innsbruck hat Gesundheitslandesrat Christian Bernhard eine Anfrage der FPÖ-Abgeordneten Christoph Waibel und Hubert Kinz eingebracht. Darin wollten sie unter anderem wissen, wie die Zukunft der Kooperation mit dem Kinderspital St. Gallen aussieht. Aus der Gesamtschau der Dinge sei zu entnehmen, dass die Zusammenarbeit mit St. Gallen zugunsten von Innsbruck zurückgefahren werden soll, mutmaßen die Freiheitlichen. Christian Bernhard betont in seiner Antwort, dass nichts gegen eine Weiterführung der Zusammenarbeit mit St. Gallen spreche. Die seit 1. November 2018 im Krankenhaus Dornbirn tätige Casemanagerin informiere betroffene Eltern auch über diese Behandlungsmöglichkeit. Eine Änderung der Informationspraxis sei ihm jedenfalls nicht bekannt.

Die Kooperation mit St. Gallen stuft Christian Bernhard als erfolgreich ein. Laut gültigem Vertrag können derzeit bis zu fünf Kinder mit Leukämie aus Vorarlberg in St. Gallen behandelt werden. Eine Erweiterung auf andere Krebsarten wird laut Bernhard nach einer Evaluation der Kooperation diskutiert. Eine Auswertung könne erst nach Durchführung einer repräsentativen Anzahl an Fällen stattfinden, lässt der scheidende Gesundheitslandesrat wissen. VN-MM