Ex-Personalchef der Stadt Dornbirn vor Gericht

07.03.2019 • 21:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Als leitender Beamter im Rathaus Dornbirn soll der Angeklagter öffentliche Gelder aufs Privatkonto umgeleitet haben. VN/Rhomberg

Als leitender Beamter im Rathaus Dornbirn soll der Angeklagter öffentliche Gelder aufs Privatkonto umgeleitet haben. VN/Rhomberg

Kommenden Donnerstag wird am Landesgericht Feldkirch wegen schweren Betrugs verhandelt.

feldkrich „Verbrechen des gewerbsmäßigen schweren Betrugs unter Ausnutzung einer Amtsstellung“ heißt der konkrete Anklagevorwurf gegen den suspendierten Leiter der Personalabteilung der Stadt Dornbirn.

Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft hat sich der Angeklagte zwischen November 2016 und Mai 2018 durch Umleitung öffentlicher Gelder auf sein Privatkonto mit 87.758,82 Euro unrechtmäßig bereichert (die VN berichteten). Außerdem wird ihm zur Last gelegt, er habe mit der Betrugsmethode versucht, weitere 16.000 Euro abzuzweigen.

Außerdem soll der Stadtbedienstete eine Mitarbeiterin ersucht haben, den Datensatz für die Erfassung der Tiefgaragenbenutzung auf eine Weise umzuprogrammieren, dass der Informationstransfer über seine Parkplatzverwendung zu Verrechnungszwecken an die Besoldungsstelle verhindert wurde. Dadurch entgingen der Stadt Einnahmen in der Höhe von 875 Euro. Der Prozess findet am Donnerstag, den 14. März 2019, am Landesgericht Feldkirch statt.

Bei einem Schuldspruch drohen dem Angeklagten Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis siebeneinhalb Jahren. VN-GS