Untersuchungen auf TBC in 725 Beständen abgeschlossen

07.03.2019 • 18:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz Sollte nicht noch etwas Unerwartetes auftauchen, ist die Bilanz der diesjährigen TBC-Untersuchungen in Betrieben, die Vieh in Risikogebieten gealpt haben, eine durchaus erfreuliche. Insgesamt 725 Bestände mit mehr als 8000 Rindern wurden untersucht.

Nur zwei der untersuchten Betriebe sind aufgrund eines TBC-Verdachts, der sich im Zuge dieser Untersuchungen ergeben hatte, gesperrt worden. Nach zwei Nachuntersuchungen des Bestandes im Abstand von jeweils zwei Monaten können diese Betriebe ihren Status als TBC-frei wieder erlangen. Voraussetzung: Die zwei Nachuntersuchungen ergeben negative Ergebnisse.

Ein weiterer Betrieb ist im Bregenzerwald gesperrt. Hier war der Verdacht im Zuge einer Schlachtung aufgetaucht. Dieser Verdacht hat sich dann leider auch bestätigt. Es musste davon ausgegangen werden, dass es sich hier um eine offene Form der Tuberkulose handelt.

In Absprache mit dem Tierbesitzer wurde der gesamte Bestand schließlich geschlachtet, der leergeräumte Stall und der angefallene Mist werden desinfiziert. Der betroffene Landwirt kann mit zugekauftem Vieh jetzt neu in die Produktion einsteigen.