Brenzlige Situationen durch Funkenflug

Vorarlberg / 11.03.2019 • 22:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wegen starken Funkenflugs musste der Funken am Ardetzenberg vorsichtshalber gelöscht werden.Feuerwehr Feldkirch-Stadt
Wegen starken Funkenflugs musste der Funken am Ardetzenberg vorsichtshalber gelöscht werden.Feuerwehr Feldkirch-Stadt

Beim Abbrennen mehrerer Funken in Vorarlberg kamen auch Feuerwehren zum Einsatz.

SCHWARZACH So mancher Funken loderte am Sonntagabend erst gar nicht, weil sein Anzünden durch den Sturm buchstäblich abgeblasen werden musste. Andere Funkenzünfte hingegen zogen das Programm durch, so etwa am Ardetzenberg in Feldkirch. Glücklicherweise führte die Feuerwehr Feldkirch-Stadt auch heuer eine Brandsicherheitswache durch, denn nach dem Entzünden des Funkens kam erheblicher Wind auf. Es entstand starker Funkenflug in Richtung des angrenzenden Waldes, wo anschließend kleinere Brände entfacht wurden. Die Feuerwehr konnte die Flammen mithilfe eines Löschrucksacks eindämmen. Aus sicherheitsrelevanten Gründen wurde auch der Funken selbst mittels Stahlrohr gelöscht.

Zu Feuerwehreinsätzen war es bereits am Samstagabend auch in Lustenau und Gaißau gekommen. In Lustenau sorgte der Wind beim Eichele-Funken für starken Funkenflug, wodurch angrenzende Gebäude gefährdet wurden. Die Aufgabe der Feuerwehr war es, diese Objekte zu schützen und mittels C-Rohren die umliegenden Bäume, Hecken und Hütten zu benässen, um ein mögliches Entzünden zu verhindern.

Baum in Flammen

In Gaißau fing am Morgen des Funkensonntags um 0.40 Uhr ein Baum durch Funkenflug Feuer. Schnell waren die Feuerwehrleute vor Ort, legten eine Zubringerleitung vom Hydranten an und brachten den Brand rasch unter Kontrolle.