Funkenbauer starten am kommenden Wochenende neu durch

12.03.2019 • 10:15 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die Funkenzunft Jetzmunt musste am Montag nochmals von vorne anfangen. Auch der Nofler Zunftmeister Michael Maier (unten) hofft auf Wetterbesserung.
Die Funkenzunft Jetzmunt musste am Montag nochmals von vorne anfangen. Auch der Nofler Zunftmeister Michael Maier (unten) hofft auf Wetterbesserung.

Dutzende Funkenzünfte hoffen nach den Absagen auf Wetterbesserung.

Geraldine Reiner

Schwarzach Am härtesten hat es wohl die Funkenzunft Jetzmunt in Bartholomäberg getroffen. Nachdem Sturmtief Eberhard am Sonntagnachmittag den bereits fertig aufgebauten Funken zu Fall brachte, mussten die Zunftmitglieder am Tag danach wieder von vorne anfangen; und als wäre das nicht genug, kam beim Abbau der Funkenreste auch noch ein Schneesturm dazu. So schnell geben die Bartholomäberger allerdings nicht auf. Ein neuer Anlauf ist am kommenden Sonntag geplant.

Glimpflicher davon­gekommen sind die Funkenbauer in Nofels. Doch auch sie mussten den Funken am Sonntag schweren Herzens absagen: „Den Kinderfunken konnten wir noch durchziehen,weil es zu dieser Zeit windstill war, aber danach war der Wind einfach zu stark und zu böig. Es wäre einfach nicht zu verantworten gewesen“, schildert Zunftmeister Michael Maier das Dilemma. Damit es den Noflern nicht gleich ergeht wie den Kollegen im Montafon, wurden Seile am Funken befestigt und Verankerungen gesetzt. „Wir haben ihn auch abgedeckt, damit er nicht voller Wasser ist, und die Hexe ins Trockene gebracht. Jetzt können wir nur ab­warten“, meint der Zunftmeister, der auf einen sturmfreien Freitag hofft. Auch der Obmann der Fasnatzunft Haselstauden, Alexander Palli, hätte den Funken gerne am Sonntag brennen gesehen. „Aber die Sicherheit ist vorrangig. Jetzt probieren wir es am Freitag nochmal.“

„Tieftraurig“ ist man derweil in Bludesch. Dort brannte zwar der Funken, aber die Hexe Brunhilde von Schnegg nicht. Wie es ein alter Brauch will, wird sie daher am kommenden Freitag im Trauerzug zum Funkenplatz geleitet und dort für eine Feuerbestattung vorbereitet. „Die Trauernden werden gebeten, in angemessener Kleidung und pünktlich zu erscheinen. Im Anschluss findet der Leichenschmaus im Funkenzelt statt“, heißt es in der Traueranzeige der Funkenzunft. 

Zwischenhoch und Kaltfront

Ob auch das Wetter in den kommenden Tagen mitspielt? Jein. Heute, Dienstag, sorgt zunächst ein Zwischenhoch „für recht sonniges Wetter“, sagt Günter Scheibenreif von der ZAMG in Bregenz. Die nächste Kaltfront ist allerdings schon im Anzug. „Am Mittwoch sinkt die Schneefallgrenze auf 600 Meter, am Donnerstag und Freitag ist es wechselhaft und windig“, prognostiziert Scheibenreif. Etwas versöhnlicher der Nachsatz: „Ob auch Sturm dabei ist, kann man noch nicht sicher sagen.“ V

Neue Funkentermin

Altach: Sa, 16. März, 19 Uhr

Alberschwende: Fr, 15. März,
19 Uhr

Bartholomäberg: So, 17. März, 19 Uhr

Batschuns Furx: Sa, 16. März, 18.30 Uhr

Bezau Obere: Fr, 15. März, 19.30 Uhr

Blons: Sa, 16. März, 19 Uhr

Brand: Fr, 15. März, 20 Uhr

Dornbirn Haselstauden: Fr, 15. März, 19.30 Uhr

Dornbirn Mühlebach: Fr, 15. März, 19 Uhr

FK-Nofels: Fr, 15. März, 19 Uhr

Fontanella: So, 17. März, 20 Uhr

Frastanz Sonnenheim: Sa, 16. März, 19 Uhr

Fußach: Di, 12. März, 19 Uhr

Gaißau: Di, 12. März, 19 Uhr

Höchst Brugg: Di, 12. März,
19.15 Uhr

Hörbranz Giggelstein: So, 17. März, 19 Uhr

Hörbranz Leiblach: So, 17. März, 19 Uhr

Kleinwalsertal: Fr, 15. März,
18 Uhr

Laterns: Sa, 16. März, 19 Uhr

Lochau Buchenberg: Fr, 15. März, 19.30 Uhr

Ludesch: Fr, 15. März, 19 Uhr

Nüziders: Di, 12. März, 19 Uhr

Raggal: Sa, 16. März, 20 Uhr

Schoppernau: Sa, 16. März,
19.30 Uhr

St. Gerold: So, 17. März, 19.30 Uhr

Tschagguns Latschau: Sa, 16. März, 18 Uhr

Wolfurt Rickenbach: Fr, 15. März, 19.30 Uhr

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