Gmeinerhus als Ort der Begegnung

13.03.2019 • 17:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ludesch Der Ludescher Othmar Gmeiner war vieles in seinem Leben, vor allem aber ein leidenschaftlicher Sammler. Als der umtriebige Ludescher verstarb, hinterließ er der Gemeinde ein 200 Jahre altes Haus mit unzähligen Sammlerstücken. Sein innigster Wunsch lautete: „Das Privatmuseum soll der Nachwelt erhalten bleiben“. Ein Ansinnen, dem die Gemeinde gerne nachkommt. Intensiv wurde diskutiert, was für einem Nutzen das Haus zugeführt werden soll. „Wir wollen eine Art Begegnungsstätte aus dem Haus machen, wo Ausstellungen und Sammelobjekte zugänglich sind“, informiert Bürgermeister Dieter Lauermann. Gelingen soll dies im Zuge eines Leaderprojekts.

Mit der bekannten Geschichtenerzählerin Hertha Glück, die mit bürgerlichem Namen Hertha Küng heißt, wurde eine geeignete Kandidatin für die Bespielung des Hauses gefunden. Bereits im September eröffnete sie ihre Erzählstube im Gmeinerhus. Bürgermeister Lauermann hofft indessen, im kommenden Jahr die Umsetzung des Leaderprojekts starten zu können.