Heute fahren die Bagger für Kreiselbau auf

Vorarlberg / 14.03.2019 • 18:56 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Asfinag lädt als Betreiber zur Spatenstichfeier nach Bürs.

Bludenz, Bürs Großprojekte bedürfen naturgemäß einer gewissen Vorlaufzeit. Wenn ein Vorhaben allerdings über 18 Jahre hinweg gewälzt werden muss, ist vielfach die Rede von einer unendlichen Geschichte. Als solches galt der geplante Bau von drei Kreiseln zwischen  der A14 bei Bludenz vor allem in der Gemeindestube Bürs. Dort forderte bereits Helmut Zimmermann als Vorgänger des jetzigen Bürgermeisters Georg Bucher über Jahre hinweg einen raschen Baustart.

Bürser zahlen 3,4 Millionen Euro

Jetzt, nachdem selbst zähe Verhandlungen über Grundablösen über die Bühne gegangen sind und Planungen vorliegen, lädt die Asfinag am heutigen Freitag zum Spatenstich. Die Gemeinde Bürs kommt das Vorhaben teuer zu stehen, sie zahlt für die Umsetzung des Vorhabens rund 3,4 Millionen Euro, bestätigt Gemeindechef Bucher im Gespräch mit den VN. „Das durchschnittliche Jahresbudget liegt bei zwölf Millionen Euro. Das ist mit Abstand die größte Investition, die Bürs in Sachen Straßenbau je getätigt hat.“ Ungeachtet dessen zeigt sich der Bürgermeister hörbar erleichtert darüber, dass die Pläne endlich in Angriff genommen werden und ein jahrelanges Straßenprovisorium damit Geschichte ist. In den bereits vorgestellten Plänen sind auch der Bau von Fußgänger- und Radübergängen enthalten. Darüber hinaus wird  auch eine in die Jahre gekommene Brücke erneuert.

Seitens Asfinag als Betreiber verläuft alles nach Plan, sagt Projektleiter Günter Fritz. Er geht davon aus, dass die Bauzeit eingehalten und im November 2021 zur Eröffnung geladen werden kann. Dass es während der Arbeiten im Hinblick auf die Zufahrtsmöglichkeiten zu den Einkaufszentren in Bürs wie Zimba- und Lünerseepark zu Verkehrsbehinderungen kommen wird, kann naturgemäß nicht ausgeschlossen werden. Man werde jedoch mit großer Rücksicht auf das Geschäftsleben in den Einkaufzentren vorgehen und organisatorisch alles daransetzen, damit etwaige Behinderungen so gering wie möglich gehalten werden können, verspricht Fritz. VN-TW