Diese Gemeinden wurden für ihre vorbildlichen Wasserprojekte ausgezeichnet

Vorarlberg / 22.03.2019 • 07:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
 Vorarlbergs Wasserpreisgemeinde ist heuer die Stadt Dornbirn mit dem Projekt Integraler Hochwasserschutz Gerbergraben.vlk
Vorarlbergs Wasserpreisgemeinde ist heuer die Stadt Dornbirn mit dem Projekt Integraler Hochwasserschutz Gerbergraben.vlk

Der Neptun Wasserpreis geht heuer an die Stadt Dornbirn.

Tanja Schwendinger

Dornbirn Im Vorfeld des Internationalen Tags des Wassers, der am Freitag gefeiert wird, wurden wieder besondere wasserwirtschaftliche Projekte mit dem Neptun Wasserpreis ausgezeichnet. Vorarlbergs Wasserpreisgemeinde ist heuer die Stadt Dornbirn mit dem Projekt Integraler Hochwasserschutz Gerbergraben und einer Befragung der Bevölkerung zum Thema Hochwassersicherheit. 2018 hat die Stadt Dornbirn am Gerbergraben umfangreiche Baumaßnahmen zum Ausbau der Hochwassersicherheit für wichtige Bereiche des Siedlungsgebiets umgesetzt. Dabei wurde ein großer Rückhalteraum errichtet, der auch naturnah gestaltet wurde. Das rund 3500 Quadratmeter große Retentionsbecken wurde mit heimischen Sträuchern und Bäumen bepflanzt. Dadurch ist ein wertvoller Naherholungsraum mit einem attraktiven Angebot für Fußgänger und Radfahrer entstanden. Darüber hinaus wurde die Bevölkerung mittels einer Befragung eingebunden und für das Thema Hochwasser sensibilisiert.

Der zweite Platz ging an die Stadt Hohenems.
Der zweite Platz ging an die Stadt Hohenems.

Der zweite Platz geht für das Projekt Renaturierung Schwefelbadgraben an die Stadt Hohenems, Platz drei an den Lutzverband mit den Gemeinden Ludesch, Thüringen und Bludesch sowie vkw und ÖBB (Renaturierung Lutz, Bauabschnitt 2). Bei der Veranstaltung wurde auch das Projekt WER WIE WASser Mitmachbuch der Marktgemeinde Lustenau nochmals vor den Vorhang geholt, das kürzlich auf Bundesebene mit dem erstmals vergebenen Sonderpreis für herausragende Bildungsprojekte gewürdigt worden ist.

Platz drei ging an den Lutzverband mit den Gemeinden Ludesch, Thüringen und Bludesch sowie VKW und ÖBB.
Platz drei ging an den Lutzverband mit den Gemeinden Ludesch, Thüringen und Bludesch sowie VKW und ÖBB.

Mit dem Weltwassertag unterstreichen die Vereinten Nationen die Bedeutung des Wassers als elementare Lebensgrundlage der Menschheit. Heuer lautet das gemeinsame Leitthema „Niemanden zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle“. Gerade dieses Motto verdeutlicht die besondere Qualität der Wasserwirtschaft in Vorarlberg, sagte Landesrat Gantner: „Sauberes Wasser aus dem Wasserhahn und sorgfältig geklärte Abwässer sind auf dieser Welt keine Selbstverständlichkeit – in Vorarlberg schon! Unsere Wasserwirtschaft arbeitet hier auf höchstem Niveau.“

 Bei der Veranstaltung wurde auch das Projekt "WER WIE WASser  Mitmachbuch" der Marktgemeinde Lustenau vor den Vorhang geholt.
Bei der Veranstaltung wurde auch das Projekt „WER WIE WASser Mitmachbuch“ der Marktgemeinde Lustenau vor den Vorhang geholt.